Logo von ZyngaDer Social Games-Betreiber Zynga hat aktuell offenbar mit schwindenden Umsatz- und Spielerzahlen zu kämpfen. Spiele wie Farmville, die dem Unternehmen zu Beginn noch einen rasanten Aufstieg bescherten, scheinen heute immer weniger Nutzer zu interessieren. Aktuellen Berichten zufolge büßte der Spiele-Gigant in den vergangenen 12 Monaten fast die Hälfte seiner Spieler ein.

Insgesamt 187 Millionen aktive Spieler konnte das Unternehmen im zweiten Quartal dieses Jahres monatlich vorweisen – 39 Prozent weniger, als noch im ersten Vierteljahr. Auch der Umsatz des Unternehmens fiel mit 231 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent geringer aus, während der Nettoverlust im zweiten Quartal des Jahres knapp 16 Millionen US-Dollar Betrug.

Nachdem Zynga bereits beim Online-Netzwerk Facebook massiv an Popularität verlor, haben immer mehr Spieler die Produkte der Konkurrenz für sich entdeckt. Mit dem neuen CEO, Don Mattrick, der während seiner Zeit bei Microsoft bereits der Xbox 360 zur Marktführung verhalf, hofft das Unternehmen nochmal das Ruder rumzureißen.

Mattrick ist im Bezug auf die Zukunft des Social-Games-Anbieters durchaus optimistisch. „Die nächsten Jahre werden eine Zeit des phänomenalen Wachstums sein und Zynga besitzt unglaubliche Assets, um die Marktvorteile nutzen zu können.“

Ob es dem Ex-Xbox-Chef gelingt, das angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, wird die Zukunft zeigen.


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Kommentare zu "Zynga: Weniger Interesse an FarmVille und Co. – Umsatz- und Spielerzahlen deutlich gesunken"

Ich glaube es ging den Leuten damals nur darum das sie kostenlos spielen konnte. Das kann man jetzt auch und es gibt etliche qualitäts Spiele ohne das man dafür zahlen muss.
Zynga wird denke ich mal nicht wieder kommen egal wem sie da an die Spitze setzen.