Im Wettlauf um die Käufergunst konnte die Xbox One seinem japanischen Konkurrenten bisher nicht das Wasser reichen. Der anfängliche Kurs von Microsoft und seine frühere Haltung gegenüber den Indie-Entwicklern hat dem Redmonder Hersteller einige Marktanteile gekostet. Xbox-Miterfinder Ed Fries verriet nun, was Microsoft tun müsste, um wieder zu Sonys PlayStation 4 aufzuschließen.

Im Zuge einer aktuellen “Ask Me Anything”-Runde auf Yabbly wurde Fries gefragt, was die Redmonder seiner Meinung nach tun müssten, um den Vorsprung des Konkurrenten wieder einzuholen, woraufhin dieser Antwortete, dass vor allem bessere exklusive Spiele und ein offenerer Umgang mit den unabhängigen Entwicklerstudios für einen Aufschwung der Konsole sorgen dürften.

Zudem müsse auch der Free2Play-Bereich aggressiver vorangetrieben und die Xbox Live Plattform weiter ausgebaut werden. Auch bei der Sprachsteuerung Kinect sieht Fries noch viel Luft nach oben. Hier müsse Microsoft noch den Beweis erbringen, dass der Kinect-Sensor mit recht jeder Xbox One Konsole beiliegt, indem man seinen Nutzen überzeugend demonstriert, so der Macher.

Ob es Microsoft letzten Endes gelingt, wird die Zukunft zeigen. Die jüngsten Äußerungen des neuen Xbox-Chefs Phil Spencer lassen jedenfalls drauf hoffen. Bereits auf der diesjährigen Electronic Entertainment Expo möchte man laut Spencer mit zahlreichen Neuankündigungen auftrumpfen. Möglicherweise werden wir dort auch ein paar Kinect-Titel zu Gesicht bekommen, die nicht nur die Casual-Spieler zufriedenstellen.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "Xbox One: Xbox-Miterfinder Ed Fries erklärt, wie man wieder zur PS4 aufschließen könnte"

Ja der nutzen von Kinect, mal abgesehen davon das die NSA in ihr einen Nutzen sieht (kleiner Scherz) bietet mir das 100 Euro Gerät nichts.

Exklusive Spiele sind sicherlich ein richtiger Schritt aber das wird noch jahre dauern wenn sie jetzt nach Studios dafür suchen. Das Problem heutzutage, für viele Studios rechnet sich exklusiv nicht mehr. Bei Etablierten Titel könnten sie sogar großen Schaden davon tragen.