Währen die PlayStation 4 auf den schnellen, jedoch etwas teuren GDDR5-RAM setzt, wurde in der Xbox One der zwar etwas langsamere, dafür aber auch günstigere DDR3-RAM verbaut. Zusätzlich wurde die Microsoft-Konsole mit 32 MB eSRAM ausgestattet, zu deren Vorteilen sich der Dying Light-Entwickler Jakub Klarowicz vor Kurzem in einem Interview äußerte.

Im Vorfeld wurde bereits viel über den eSRAM der Xbox One diskutiert. Einige Entwickler sind gar der Meinung, dass dieser für die geringe 720p-Auflösung in Spielen wie Call of Duty: Ghosts verantwortlich ist. Das Online-Portal Gaming Bolt hat mit Techlands Lead Engine Programmer Jakub Klarowicz gesprochen, um in Erfahrung zu bringen, welche Vorteile der eSRAM für Dying Light, das aktuelle Projekt des Studios, bietet. Ist es wirklich ein Flaschenhals oder hilft es gar, den Entwicklungsprozess zu vereinfachen?

“Wir haben mit dem eSRAM bisher noch nicht so viel herumgespielt”, erklärte Klarowicz. “Derzeit verwenden wir es, um Z-Buffer und Shadowmaps zu speichern.” Das volle Potential des eSRAM muss man zwar, wie bei eDRAM der Xbox 360, erst vollends begreifen. Aber wie es scheint, haben die Entwickler bereits jetzt ein paar Einsatzmöglichkeiten dafür entdeckt. ”Es ist recht hilfreich, da der Speicher für jeden Zweck und für jeden Chip schnell bereitsteht: CPU, GPU, Texturen, Render-Targets und so weiter. Das vereinfacht das Optimierungsprozess sehr”, so der Macher.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche