Nachdem Microsoft im Februar den Preis der Xbox One in Großbritannien auf 399 britische Pfund senkte und im vergangenen Wochen auch eine Preissenkung in den USA erfolgte, ist offenbar nun auch Deutschland an der Reihe. Bei der deutschen Niederlassung des Online-Vertriebshändlers Amazon wird die Konsole seit Kurzem zum Preis von 449 Euro gelistet.

Zum ursprünglichen Preis von 499 Euro ist die Microsoft-Konsole ab sofort nur noch als Bundle mit Titanfall oder FIFA 14 zu haben. Seltsamerweise kostet ein Bundle mit Call of Duty: Ghosts nach wie vor 570 Euro. Hier wird man den Preis sicherlich in den nächsten Tagen noch anpassen.

In der Vergangenheit hat Microsoft den hohen Preis stets mit der integrierten Bewegungs- und Sprachsteuerung Kinect begründet, jedoch existieren bisher nicht genügend Spiele, welche die teure Technologie sinnvoll nutzen und die zusätzlichen 100 Euro für Kinect rechtfertigen.

Die Entscheidung, Kinect fest in die neue Konsole zu integrieren, schlägt sich auch in den Verkaufszahlen der Xbox One nieder. Während der direkte Konkurrent Sony bereits mehr als sieben Millionen Einheiten seiner PlayStation 4 an die Käufer brachte und die Nachfrage nach wie vor das Angebot übersteigt, konnte der Redmonder Konzern bisher nur rund 4 Millionen Einheiten der Xbox One absetzen.

Wie der neue Xbox-Chef Phil Spencer zu Beginn des Monats ankündigte, will man auf der diesjährigen Electronic Entertainment Expo in Los Angeles mit diversen Neuerscheinungen glänzen, die der hauseigenen Konsole helfen sollen, zu dem starken Konkurrenten aus Japan aufzuschließen. Auch die aktuelle Preissenkung könnte dazu beitragen, die Xbox One für die Käufer attraktiver zu machen. Das letzte Wort in Punkto Verkaufszahlen ist also noch lange nicht gesprochen.

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