Mit der Ankündigung der Xbox One haben viele Fans auch auf einen neuen Ableger der Halo-Spielreihe gehofft. Doch wie man heute weiß, haben sich die Erwartungen der Fans in dieser Hinsicht nicht erfüllt. Im Zuge eines Interviews erklärte Microsoft Studios Corporate Vice President Phil Harrison, weshalb man sich bewusst gegen ein Halo als Launch-Titel entschied.

In einem Telefongespräch mit dem Online-Magazin Kotaku erklärte Spencer, dass man die Arbeiten an dem Titel schon vor zwei oder drei Jahren hätte aufnehmen müssen, um rechtzeitig fertig zu werden, da ein komplett neues Halo innerhalb eines Jahres niemals möglich gewesen wäre. Daher habe man sich bereits im Vorfeld lieber für ein Halo 4 auf der Xbox 360 entschieden, auf das man sonst hätte verzichten müssen.

„Im Gegensatz zu einigen Franchises, die von 1.000 Menschen verwaltet werden, ist Halo ein Projekt von 343 und das Team hat offensichtlich die volle Kontrolle“, sagte Spencer. „Sie sind unser Halo-Team. Eine Diskussion rund um ein Halo-Spiel zum Launch – sprich ein wahres Halo zum Start im Sinne von Halo 4 oder 5 – wäre etwas gewesen, was wir schon vor zwei oder drei Jahren hätten beginnen müssen. Wir hatten diese Diskussion und wir dachten uns, dass Halo 4 von 343 als ihr erstes intern entwickeltes Vollpreis-Halo-Spiel für die Xbox 360 Besitzer einfach großartig wäre und dass es für 343 toll wäre, so etwas abzuliefern”, erklärte Spencer.

Laut Spencer wäre es durchaus im Bereich des Möglichen, Halo 4 auch für die Xbox One zu portieren. Als Beispiel zog der Microsoft VP Titel wie Zoo Tycoon und Max and the Cursed Brotherhood heran, die für beide Plattformen entwickelt wurden. Man habe sich jedoch bei Halo 4 gegen eine Portierung entschieden, weil man zum Launch der neuen Konsole nur aktuelle Titel präsentieren wollte.


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