Boyd Multerer, seines Zeichens Director of Development für die Xbox-Konsole und Gründer der Xbox Live Plattform, hat sich im Rahmen eines aktuellen Interviews zu der Flexibilität des Betriebssystems geäußert. Laut Multerer hat vor allem die Kehrtwende, die Microsoft nach der Kritik am ursprünglichen Modell einleiten musste, gezeigt, wie stark und flexibel das Betriebssystem ist.

Nach der Ankündigung der Xbox One Konsole hagelte es massiv Kritik aufgrund der damaligen Plänen des Unternehmens. Onlinezwang, DRM-Maßnahmen und andere dubiose Einschränkungen brachten zahlreiche Spieler auf die Barrikaden, weshalb der Redmonder Hersteller letzten Endes dazu gezwungen war, eine 180 Grad Wende zu vollführen und das Geschäftsmodell hinter der neuen Konsole komplett umzukrempeln.

Wie Multerer in einem Gespräch mit dem offiziellen Xbox Magazin verriet, hat gerade diese Zeit gezeigt, wie stark und flexibel das neue Betriebssystem ist. So war man in der Lage, Änderungen an der technischen Seite vorzunehmen, ohne dass es negative Auswirkungen auf die Xbox Development Kits hätte, die man an die Entwickler verschickte. Es war also möglich, sich strategisch neu auszurichten, ohne dabei laufende Spielentwicklungen zu unterbrechen.

Durch die Tatsache, dass es möglich war, einzelne Teile, die einer Änderung bedürfen, zu isolieren, war die Umstellung leichter realisierbar. Auch zukünftige Updates und Verbesserungen sind dankt der Flexibilität des Systems einfacher durchzuführen, da man auch einzelne Applikationen aktualisieren kann, ohne dabei gleich das komplette Dashboard zu erneuern.


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