Wie Microsoft Game Studios Vice President Phil Spencer im Rahmen eines umfangreichen Interviews verriet, will der Redmonder Soft- und Hardwarehersteller alles unternehmen, um mögliche Lieferengpässe bei der Markteinführung der Xbox One zu verhindern. Garantieren kann man es zwar nicht, jedoch will man alles dafür tun, dass jeder sein Exemplar der Konsole bekommt.

Auch Ladenkäufer sollen ihre Konsole bekommen

Man möchte, dass die Menschen die Möglichkeit haben, am ersten Tag in den Laden zu gehen und eine Konsole zu kaufen, also versucht man den Bestand, der nicht vorbestellt wurde, entsprechend zu verwalten. „Es ist kein Lieferproblem, wir versuchen nur die Hardware-Seite zu regeln. Ich möchte, dass die Eltern, die sich im Vorfeld keine Gedanken um die Vorbestellungen gemacht haben, einfach in der Lage sein können, in einen Laden zu gehen und eine Chance haben, eine Konsole zu bekommen”, erklärt Spencer.

„Es mag da irgendwo eine Grenze geben, aber ich möchte nicht, dass man keine Konsole mehr bekommt, wenn man sie nicht schon im September vorbestellt hat. Das wäre für keinen Kunden eine schöne Erfahrung”, so der VP weiter.

Vorbestellungen sind kein Kerngeschäft

Laut Spencer sind aktuell mehr Xbox One-Konsolen vorhanden, als es noch seinerzeit bei der Xbox 360 der Fall war und wenn die Nachfrage besteht, dann will man diese auch befriedigen. “Wenn die Menschen mehr Spiele und Controller erwerben möchten, werden auch diese vorhanden sein“, versichert der Vice President.

Gleichzeitig verriet er, dass man lieber zu viel als zu wenig Konsolen abliefern wolle, da Vorbestellungen nicht das Kerngeschäft darstellen. “Mir ist es immer mehr wichtig, was passiert, wenn die Kunden einen Laden betreten. Denn das ist das Geschäft, das Konsolen verkauft”, so der Macher.

Die Xbox One wird ab dem 22. November 2013 in insgesamt 13 Ländern in den Regalen stehen.


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