Der Steam-Betreiber Valve treibt seine Pläne in Bezug auf die Eroberung des Wohnzimmers weiter voran. Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show wurden auch bereits 13 Hersteller vorgestellt, die in Zukunft Valves Steam Machines weltweit herstellen und vertreiben werden. Bei Microsoft nimmt man das Ganze gelassen und sieht Valve nicht als Konkurrenz an.

Wie Xbox Chief Product Officer Marc Whitten in einem Gespräch mit dem Tech-Blog Engadget erklärte, glaubt man an eine friedliche Koexistenz der beiden Spielgeräte, da Valve nach Ansicht von Microsoft ein komplett anderes Klientel bedient. Während Valve eher auf Spieler abzielt, die ihre Soft- und Hardware gerne selbst frei konfigurieren wollen, bietet Microsoft mit der Xbox One den Spielern die Möglichkeit, einfach loszulegen, ohne sich Gedanken über derlei Dinge machen zu müssen.

Auf den Kommentar von Gabe Newell während des CES-Events in Las Vegas wollte Whitten nicht eingehen. Newell wurde im Zuge der Präsentation der Steam Machines auf die Verkaufszahlen der Xbox One aufmerksam gemacht und gefragt, ob Valve die 3 Millionen verkaufte Exemplare denn schlagen könnte, woraufhin der Valve-Chef schmunzelnd anmerkte, das Microsoft erst einmal mit der Xbox Live die 65 Millionen Nutzer von Steam schlagen müsste, was auch beim Publikum für Erheiterung sorgte.

Darauf angesprochen, antwortete Whitten lachend: “Das Letzte, was ich in meinem gesamten Leben machen möchte, ist es, einen Flame-War mit Gabe Newell vom Zaun zu brechen. Dabei hätte niemand etwas zu gewinnen. Ich persönlich weiß noch nicht, was ich über die Steam Machines denken soll. Ich glaube aber nach wie vor an das PC-Gaming – diese Art von Mega-Konfiguration und ich kann alles ändern und alles modden – eine wichtige Sache ist und da gibt es eine Menge Menschen, die das gerne machen wollen.“

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Kommentare zu "Xbox One: Microsoft macht sich wegen Steam Machines keine Sorgen"

Und da gebe ich MS vollkommen recht. Die Steam Machine ist ein nettes Spielzeug für ein paar Leute und ich sehe hier kein Probleme. Wie das dann mal später mit einen fertigen SteamOS aussieht bzw mit der dritten Generation der Konsole, das wird man dann sehen. Aber momentan, nö keine Gefahr.