Eines der Features, das Microsoft vor dem Release seiner Xbox One ankündigte und nach der Kritik seitens der Spieler neben DRM und Online-Pflicht von der Liste strich, war Family-Sharing. Nachdem nun auch die Online-Plattform Steam seit Kurzem diese Funktion offiziell anbietet, denkt der Redmonder Hersteller darüber nach, das Feature doch noch zu implementieren.

Die Funktion, die es dem Spieler ermöglicht, die eigene Spielebibliothek mit den Familienmitgliedern zu teilen, könnte in naher Zukunft doch noch zurückkehren, wie Microsoft Studios Corporate Vice President Phil Spencer vor Kurzem in einem Gespräch mit dem Online-Portal Gamespot verriet.

Bereits im Juli vergangenen Jahres ließ der Xbox One Chief Product Officer Marc Whitten durchblicken, dass das Feature eines Tages zurückkehren könnte. Für Phil Spencer ist diese Sache offenbar ebenfalls noch nicht vom Tisch. Man glaube an die digitale Zukunft der eigenen Konsole heißt es. Zudem denke man umfassend über die Zukunft des eigenen digitalen Marktplatzes nach und möchte den Leute nicht nur das bieten, was sie erwarten, sondern auch etwas, was ihre Erwartungen übertrifft, so Spencer.

Wie der Macher zudem anmerkt, gibt es die Möglichkeit, Spiele mit anderen zu Teilen oder zu verschenken bereits längst auf anderen Plattformen, womit zweifelsohne vor allem Steam gemeint sein dürfte. Jetzt wo Valve das Features auf dem PC etabliert hat, dürfte sich die Kritik an der Funktion in Grenzen halten.


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