Nach der Ankündigung von Microsoft, den Verkauf der kommenden Next-Generation Konsole Xbox One in Ländern wie Russland, Schweden oder den Niederlanden erst Anfang nächstes Jahres in Angriff nehmen zu wollen, wurden Gerüchte laut, dass der Redmonder Hersteller mit Problemen bei der Produktion zu kämpfen habe. Dies wurde seitens Microsoft nun offiziell dementiert.

Wie Albert Penello, seines Zeichens Senior Director Product Management & Planning bei Microsoft, in einem Gespräch mit dem offiziellen Xbox-Magazin versicherte, hat die angekündigte Verschiebung in den besagten Ländern nichts mit irgendwelchen Fertigungsschwierigkeiten zu tun. Der Grund für den verspäteten Start der Konsole liegt vielmehr im Lokalisierungsaufwand von Kinect begründet, da die Übersetzung der Sprachbefehle ihre Zeit braucht.

Von irgendwelchen Fertigungsprobleme will der Macher nichts hören. „Das ist der Bereich des Internets, der wirklich frustrierend sein kann, weil nämlich jeder sofort mutmaßt, dass es Probleme bei der Auslieferung der benötigten Menge von Konsolen gibt“, sagte Penello. “Dabei zeigte ich hier echte Hardware auf der gamescom – ein echtes, fertiges Retail Kit.”

“Das Problem hier ist eher die Lokalisierung”, so der Macher weiter. “Einige Leute haben das System bereits gesehen und wissen, wie wichtig das ist. Es geht dabei nicht nur um Text-Integration. Gleichzeitig sagen wir aber auch: ‘Es ist eine regionalfreie Konsole’. In Ländern wie der Schweiz, wo die Menschen Deutsch und Französisch sprechen, können sie sich die deutsche oder französische Konsole zulegen, es würde problemlos funktionieren.”


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "Xbox One: Microsoft dementiert angebliche Probleme bei der Produktion"

Was ist denn das für ein vergleich? Er zeigt 30 (fiktive Zahl) Konsolen auf der Gamescom und deswegen kann es gar nicht sein das es zu Lieferengpässen(was ein Wort!) in den besagten Länder kommt? Macht absolut Sinn.