Phil Spencer, Chef der Microsoft Studios und Oberguru der Xbox-Sparte, hat sich in einem aktuellen Interview zu der kürzlich angekündigten Kinect-losen Version der Xbox One geäußert. Wie der Macher dabei durchblicken ließ, könnte Microsoft die Ressourcen, welche mit dem Wegfall der Sprach- und Bewegungssteuerung freigeworden sind, eines Tages für die Entwickler freigeben.

„Ich weiß, dass die Entwickler jedes Stück Funktionalität der Box haben wollen, das sie bekommen können. In den Gesprächen, die ich mit unseren Partnern führe, kommt dieses Thema regelmäßig auf”, erklärte Spencer im Gespräch mit dem Online-Portal Kotaku.

Allerdings will man das Ganze zuerst intern abklären und die zukünftigen Folgen berücksichtigen, bevor man sich zu diesem Schritt entscheidet. „Wir müssen versuchen, den richtigen Plan auf die Beine zu stellen, so dass wir alle Punkte abgehakt haben, um zu gewährleisten, dass wir all die langfristigen Folgen verstehen“, so der Macher.

Wie der Microsoft-Ingenieur Andrew Goossen bereits im Oktober vergangenen Jahres in einem Interview mit Eurogamer verriet, nimmt Kinect immerhin rund zehn Prozent der Rechenkapazitäten der GPU ein. Diese bisher reservierten Hardware-Ressourcen könnten zukünftig bei der Entwicklung der Spiele mit berücksichtigt werden.


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Kommentare zu "Xbox One: Mehr Konsolenpower ohne Kinect? Microsofts Phil Spencer äußert sich zum Thema"

Ich bin kein Technikguru und verstehe dadurch vieles nicht. Aber irgendwie will mir meine Logik gerade nicht klar machen wie der Wegfall einer Kamera die Leistung einer Konsole steigert.
oder anders ausgedrückt, ich kann mir nicht vorstellen dass das Viel ist was dabei herausspringt.

Die nächste Frage wäre dann, wenn es wirklich viel sein sollte, warum hat man sich letztendlich für die Kamera und nicht für mehr Power am Anfang entschieden. Fragen die MS nie beantworten wird.^^