Microsofts wiederholte Versuche, Kinect als innovatives Peripheriegerät für Spiele zu etablieren, waren bisher nicht gerade von Erfolg gekrönt. Auch die feste Implementierung der Sensor-Technologie in die Xbox One hat keine Wunder bewirkt. Das liegt laut Criterion Games General Manager Matt Webster aber nicht an dem Gerät selbst, sondern an der Ideenlosigkeit der Entwickler.

In einem Gespräch mit dem Online-Portal Trusted Reviews nimmt der Macher die Sprach- und Bewegungssteuerung des Redmonder Herstellers in Schutz und merkt an, dass man die Hardware nach wie vor dazu verwenden könnte, Spiele auf eine innovative und einfallsreiche Weise zu verbessern.

„Ich liebe Kinect und denke, es ist brillant, aber ich denke, dass Kinect eine wirklich miese Zeit hinter sich hat“, sagte Webster. „Ich persönlich glaube, dass Kinect eine harte Zeit hatte, weil es von Menschen unfair behandelt wurde.“

Dass sich das Gerät bisher nicht auf dem Markt etablieren konnte, liegt laut Webster nicht an Kinect selbst, sondern an den Entwicklerstudios, die es bisher versäumt haben, die Vorteile der Sensor-Technologie für ihre Titel richtig zu nutzen. “Es ist für uns da, um in einer innovativen und phantasievollen Weise verwendet zu werden. Und wenn die Spiele das nicht bieten, dann ist es nicht die Schuld der Hardware”, erklärte der Entwickler.

Webster deutete auch an, dass der neue und noch geheime Titel, der aktuell bei Criterion Games entsteht, von der Kinect-Technologie profitieren könnte. “Sehe ich eine Möglichkeit, Kinect in einer wirklich lustigen und interessanten Art und Weise zu verwenden? Ja, auf jeden Fall, genau wie wir es mit Kameras in Burnout Paradise getan haben”, so der Macher


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