Im Rahmen eines aktuellen Interviews kam der Indie-Entwickler Alex Preston (Heart Machine) auf die Veröffentlichungspolitik des Redmonder Herstellers Microsoft zu sprechen. Laut Preston hat sich die Situation für die unabhängigen Entwickler seit der Einführung des ID@Xbox-Programms bereits stark gebessert, jedoch gibt es noch eine Barriere, die beseitigt werden müsste.

Die Rede ist natürlich von der vertraglichen Klausel, die es den Indie-Entwicklern aktuell verbietet, ihre Titel auf andere Plattformen zu bringen, bevor sie nicht auf den Xbox-Konsolen veröffentlicht wurden. Möglich ist lediglich eine gleichzeitige Veröffentlichung, diese ist allerdings nur für größere Studios mit etwas mehr Budget zu schaffen. Kleine Entwickler, die meist nur aus zwei bis drei Mitarbeitern bestehen, haben somit das Nachsehen.

Laut Preston tut sich Microsoft damit keinen Gefallen. Er glaubt jedoch, dass man die Klausel eines Tages aus dem Vertrag streichen wird. “Dieses Parität-Ding ist ein Problem. Es ist keine gute Politik für Microsoft und ich glaube definitiv nicht, dass es kleinen Entwicklern hilft. Es gibt keinen wirklichen Grund es zu machen und es ist eines dieser Überbleibsel, das, wie ich denke, irgendwann verschwinden wird.”.

Im Vergleich zu der Xbox 360-Zeit hat sich Microsoft dennoch bereits gut weiterentwickelt, was laut Preston vor allem dem ID@Xbox-Chef Chris Charla zu verdanken ist. „Microsoft waren mal echte Arschlöcher, aber sie sind mittlerweile viel freundlicher geworden und das hat vor allem mit Chris Charla und seinem Team zu tun. Er ist genial. Er ist einer der wichtigsten Befürworter für kleinere Entwickler wie uns”, so der Macher.


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