Auf der diesjährigen GDC in San Francisco sprach Microsoft Studios Corporate Vice President Phil Spencer über die Fehler, die man mit der Ankündigung der Xbox One Features im vergangenen Jahr begannen hatte. Den Zorn der Spieler, der nach der ersten Vorstellung der Next Generation Konsole über die Köpfe der Verantwortlichen hereinbrach, habe man laut Spencer verdient.

Wie er im Zuge der Veranstaltung erklärte, habe man es versäumt, den Spielern die eigene Vision zu verdeutlichen. “Wir hätten deutlicher und präziser über die wirklichen Hintergründe des Produktes sprechen sollen“, sagte Spencer, der einräumt, dass man viel aus dieser Erfahrung lernen konnte und die Kritik der Spieler auch verdient habe, weil man bei der Kommunikation mit den Verbrauchern patze.

Vor allem die Ankündigungen Microsofts, Xbox One würde eine permanente Internetverbindung benötigen, sorgte damals für viel Unmut unter den Spielern. Das Unternehmen vollführte daraufhin eine 180 Grad Wende und strich die angekündigten “Features” kurzerhand aus dem Konzept.

Trotz dieser Rückschläge und zahlreicher Voraussagen über das Scheitern der Xbox One, erfreut sich die Konsole aktuell großer Beliebtheit und einer der größten und derzeit erfolgreichsten Titel ist ironischerweise Titanfall – ein Spiel, dass eine permanente Onlineverbindung erfordert. „Wir hatten unsere größte Xbox Live-Woche seit dem Launch. Ich sehe, wie die Gamer zu der Plattform kommen. Ich sehe die Gamer, wie sie viel Zeit in Titanfall verbringen”, so der Macher.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "Xbox One: „Die Kritik haben wir verdient“- Microsofts Phil Spencer über den Konsolen-Launch"

Es mag richtig sein das Titanfall momentan eine dauerhafte Internetverbindung braucht. Aber es ist halt für Leute etwas anderes wenn auch das Gerät auf dem das Spiel abgespielt werden soll ebenfalls eine Dauerhafte Internetverbindung benötigt.

Mich hatte weniger an der One gestört das sie es angekündigt haben und dann gestrichen haben. Meine Kritikpunkte waren:

1. Die Meinung des Kunden am Anfang mit Füßen zu treten (Für alle die die kein Internet haben haben wir doch bereits ein Produkt die 360). Was nichts weiteres war als leckt uns, wir machen was wir wollen.

2. 60% Der online Features gar nicht in Deutschland funktionieren + extra Kamera die ich ganz sicherlich nicht in meinen Zimmer haben will.