Während in Sonys PlayStation 4 der schnelle GDDR5 Arbeitsspeicher werkelt, hat sich Microsoft für eine Kombination aus DDR3 und ESRAM entschieden. Wie Nick Baker, der bei dem Redmonder Hersteller als General Manager für Architekturgestaltung der Xbox One seine Brötchen verdient, in einem Interview durchblicken ließ, stellt dies den besten Kompromiss für die Entwickler dar.

In einem Gespräch mit dem Online-Magazin Eurogamer führte Baker die Vorteile von ESRAM gegenüber dem GDDR5 auf und verriet, dass die Entwicklung auf einem GDDR5-Speicher nicht sonderlich komfortabel sei, während der ESRAM eine optimale Kombination aus Bandbreite und Leistungsaufnahme darstellt.

„In Hinblick auf die bestmögliche Kombination aus Performance, Speichergröße und Leistungsaufnahme, ist der GDDR5-RAM recht unkomfortabel. Der ESRAM hingegen braucht nur sehr wenig Strom und bietet gleichzeitig eine sehr hohe Bandbreite“, erklärt Baker.

“Man kann die Bandbreite des externen Speichers verringern – das senkt den Stromverbrauch enorm und da der Speicher günstig ist, hat man den Vorteil, dass man sich davon mehr leisten kann. Das ist die treibende Kraft hinter all dem. Wenn man eine hohe Speicherkapazität, niedrigen Stromverbrauch und relativ viel Bandbreite haben will, gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten für eine Lösung”, so der Macher.

Die Xbox One wird am 22. November 2013 weltweit in 13 Ländern veröffentlicht. Der Preis der Konsole wird hierzulande rund 500 Euro betragen.

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