Michael Pachter hat kürzlich in einem aktuellen Interview seine Einschätzung zur Zukunft der Xbox One abgegeben. Wie der Wedbush Securities Analyst dabei anmerkte, wird Microsoft sich nächstes Jahr von Kinect als festem Bestandteil der Xbox One verabschieden und den Preis der Konsole senken, da man den aktuellen Konsolenzyklus gegen Sony nicht verlieren möchte.

Wie Pachter in einem Gespräch mit dem Online-Portal Gaming Bolt verriet, erwartet er dieses Jahr zwar keinen Preisnachlass seitens Sony, im kommenden Jahr könnte die Sache jedoch schon ganz anders aussehen. Und wenn das passiert, hätte Microsoft ein großes Problem. Laut Pachter wird der Redmonder Hersteller daher bald reagieren und Kinect von seiner neuen Konsole entkoppeln.

„Ich denke, dass wir im Jahre 2015 wahrscheinlich eine neu gestaltete Xbox One sehen werden, die ohne Kinect auskommt. Und ich glaube, dass der Prozess beschleunigt wird, wenn Sony den Preis seiner PS4 senkt. Sollte es auf dem Markt eine PS4 zum Preis von 349 US-Dollar geben, dann hätte Microsoft ein echtes Problem.“

„Sie werden etwas unternehmen müssen, und zwar sehr schnell. Ich denke, dass wir 2015 möglicherweise eine PS4 zum Preis von 349 US-Dollar und eine entkoppelte Xbox One sehen werden. Und wenn beide zum Preis von 349 US-Dollar verkauft werden, dann werden die Verbraucher gewinnen und beide Systeme werden sich wirklich sehr gut verkaufen. Microsoft hat nicht vor, diesen Konsolenzyklus zu verlieren“, so der Macher.


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Kommentare zu "Xbox One: Bald auch Version ohne Kinect? Das sagt Wedbush Analyst Michael Pachter dazu"

Achja der Pachter, schön das er mit etwas kommt was 20 Leute vor ihm schon gesagt haben. Was nicht so schlimm wäre wenn er sich nicht selber als einen Analyst schimpfen würde.

Sachen nach quatschen ist jetzt nicht gerade ein gutes Merkmal. Dennoch stimme ich ihn mit der Aussage zu, auch wenn sie offensichtlich ist.

Solche Kommentare immer …. "weil er sich als Analyst schimpft" … Er ist auf jeder aktuellen Messe zugegen um sich ein Bild der Situation zu machen, und die Schätzungen die er verkauft, darf er nicht öffentlich machen.

Hab einfach mal nicht so eine große Klappe und komm dahin, wo er ist. Du wirst in deinem ganzen Leben nicht soviel Geld verdienen wie er in 5 Jahren seiner Analysten-Tätgigkeit verdient hat. Und die Leute werden ihn nicht ohne Grund bezahlen.