World of Warcraft Kaffeekränchen

Rund einen Monat nach dem Release von Mists of Pandaria schaute sich Blizzard die Geschehnisse in den Arenen und Schlachtfeldern von WoW genauer an. Im Rahmen eines umfangreichen Artikels diskutierte Lead Systems Designer Greg „Ghostcrawler“ Street nun bestehende Probleme und mögliche Lösungen für den PvP-Kampf. Einige dieser Lösungen möchte Blizzard dabei bereits im kommenden Update 5.1 präsentieren!

Das MMR-System

Zu Beginn des Artikels geht der Entwickler auf das Problem mit dem Matchmaking-Rating (MMR) ein. Hierbei handelt es sich um die persönliche Wertung eines jeden Charakters im PvP. Diese wird durch die eigene Leistung ermittelt und dient dazu, Spieler mit dem gleichen MMR zusammenzubringen, so dass keine unfaire Kämpfe entstehen.

Einige erfahrene PvP-Spieler äußerten bereits Bedenken zu diesem System, da ein Spieler sein einmal erreichtes Rating weiterhin behält, wenn er nicht kämpft. So hockte manch ein erfolgreicher Spieler einfach auf seiner Wertung und hatte keinen Grund mehr am PvP teilzunehmen oder erhielt gar den Titel eines Gladiators, ohne gegen jemanden gekämpft zu haben.

Den Vorschlag einiger Spieler, die MMR-Wertungen am Anfang einer Saison oder zu Beginn einer neuen Erweiterung zurückzusetzen, lehnte Blizzard nach langen Überlegungen ab und begründet dies im Artikel damit, dass sich die Leistung eines Spielers innerhalb einer Saisonpause nicht so schnell ändern würde und damit mehr Nachteile als Vorteile für die schwächeren Spieler entstehen.

Ein Spieler mit hohem MMR-Wert wäre zu Beginn einer neuen Sasion immer noch ein sehr guter Spieler, würde aber nun den Rang 0 erhalten und somit auch wieder auf die schwächeren oder schlechter ausgerüsteten Kontrahenten treffen, was nicht unbedingt ein Vorteil für die Neulinge wäre. Das Problem würde dann so lange bestehen, bis das System die MMR-Werte neu kalibriert.

Teamwertungen als Lösungsansatz

Da die Begrenzung der Eroberungspunkte, Elitebelohnungen und Gladiatortitel alle an die Teamwertung und nicht mehr an die MMR gebunden sind, entschied man sich stattdessen, die Art und Weise der Bestimmung von Teamwertungen genau unter die Lupe zu nehmen.

Diese wird nun dahingehend angepasst, dass aktive Spieler schneller Team-Punkte generieren und somit die inaktiven Spieler leichter überholen können. So wird ein „Team Red“ mit der Wertung 2700 irgendwann von „Team Blue“ mit einer Wertung von 2500 überholt, wenn „Team Red“ sich den Rest der Saison auf seiner Wertung ausruht während „Team Blue“ weiterspielt. Mit dieser Änderung möchte Blizzard die Spieler dazu motivieren, in PvP aktiv zu bleiben und diese durch ihre Leistungen besser zu belohnen.

Mit Update 5.1 kommt ein weitere Motivationsfaktor ins Spiel. So wird das bestehende System durch eine neue Funktion zur Verbesserung der Gegenstandsstufe der Schlachtzugrüstungen und Waffen durch Tapferkeit-, Gerechtigkeits-, Ehren- und Eroberungspunkte, erweitert. Somit bekommt auch ein gestandener Gladiator mit der kompletten Rüstung einen Grund, wieder aktiv an PvP teilzunehmen, da er seine bereits erworbene Rüstungsteile durch die oben genannten Punkte, noch weiter verbessern kann.


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