Kampf im flachen Wasser - World of WarcraftSeit Donnerstag läuft die Beta-Phase der vierten WoW-Erweiterung Mists of Pandaria und dementsprechend groß ist auch die Informationsflut. Ein Thema, zu dem es eine Menge Fragen gibt, ist laut Greg „Ghostcrawler“ Street das neue Beutesystem, das mit MoP eingeführt wird. Dieses beleuchtete Street nun ausführlich in einer neuen Ausgabe von „Auf einen Kaffee mit den Devs“.

In seinem Beitrag beschreibt Street zunächst, wie das Beutesystem in aktuellen Schlachtzugsbrowsergruppen funktioniert:

So funktioniert Beute in aktuellen Schlachtzugsbrowsergruppen:

  • Der Boss stirbt.
  • Das Spiel entscheidet nach dem Zufallsprinzip, welche Gegenstände von der Beutetabelle des Bosses dabei sind.
  • Die Gruppe würfelt Bedarf, Gier oder es wird gepasst.
  • Falls ihr mit einer Gruppe aus Freunden unterwegs seid, sprecht ihr euch vermutlich ab, wer welchen Gegenstand bekommt. Selbst wenn ihr dabei nichts gewinnt, freut ihr euch hoffentlich, wenn einer eurer Freunde etwas bekommt und dass eure Gruppe insgesamt ein wenig stärker geworden ist.
  • Im Schlachtzugsbrowsermodus seid ihr aber wahrscheinlich allein mit einer Gruppe von Fremden unterwegs. Wenn ihr also Gelegenheit dazu habt, Bedarf zu würfeln, dann tut ihr das vermutlich auch – schließlich ist kaum Zeit, über die Beute zu diskutieren, manch einer ist vielleicht nicht an der Tastatur, etc. Und selbst wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, denkt ihr euch vermutlich, dass ihr die betreffende Person wahrscheinlich nie wieder sehen werdet.
  • Wer am höchsten würfelt, gewinnt.
  • Und dann geht das Theater los.

Im Schlachtzugsbrowser von Mists of Pandaria wird das ganze dann laut Street folgendermaßen aussehen:

Und so wird das neue Beutesystem im Schlachtzugsbrowser von Mists of Pandaria funktionieren:

  • Der Boss stirbt.
  • Das Spiel entscheidet automatisch, wer Beute bekommt, und gibt den entsprechenden Spielern einen ihrer Spezialisierung entsprechenden Gegenstand.
  • Manche Spieler werden nach wie vor unzufrieden sein, aber wenigstens werden sie hoffentlich dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit einen Vorwurf machen anstatt dem Rest der Gruppe.

Der große Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Beutesystem besteht laut Street darin, dass dieses nicht mehr nach dem Prinzip Töten >> Beute >> Würfeln sondern nach dem Prinzip Töten >> Würfeln >> Beute abläuft. Die Beute wird erst festgelegt, wenn die Gewinner ermittelt wurden. Eine Wahl zu würfeln oder zu passen wird es daher nicht mehr geben. „Das Spiel entscheidet, wer die Beute bekommt, nicht die Spieler“, so Street. Zum Einsatz kommen soll das neue Beutesystem zunächst beim Schlachtzugsbrowser und bei Weltbossen.

Im weiteren Verlauf seines Beitrags erläutert Street zudem mit den Bonuswürfen ein weiteres neues System, das einen Teil des persönlichen Beutemodells verwenden wird, bestätigt, dass mit Mists of Pandaria Flächenplündern möglich sein wird und äußert sich zur Zukunft der Tapferkeitspunkte. Den gesamten Beitrag kannst du auf der offiziellen WoW-Webseite lesen.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "WoW – Mists of Pandaria: Das Beutesystem im Detail"

Mhh bin nur ich das oder sieht noch wer das Problem mit dem Glück ein Item zu bekommen.

Boha hör mir bloß auf ey, ich kenne mein Glück ich werde dann nichts mehr wirklich bekommen