WoW - Pandar auf SchildkröteBereits seit rund zwei Jahren fliegen zwischen Blizzard und dem Bot-Hersteller Bossland ordentlich die Fetzen. Darf die Bot-Software Honorbuddy weiterhin verkauft werden oder verstößt diese gegen Blizzards Nutzungsbedingungen? Das Landgericht Hamburg hat in dieser Sache nun eine Entscheidung getroffen!

Im Kern ging es beim Rechtsstreit zwischen Blizzard und Bossland darum, ob die Nutzung von Bots bei World of Warcraft zulässig ist und die Markenbezeichnungen „World of Warcraft“ und „WoW“ in diesem Zusammenhang verwendet werden dürfen. Am 23.05.2013 hat das Landgericht Hamburg nun ein Urteil gefällt.

Dem Urteil zufolge darf Bossland in Deutschland zukünftig keine Bot-Software mehr anbieten, die es Spielern in WoW ermöglicht, automatisch zu Questen oder automatisch Kräuter, Erze etc. zu sammeln. Weiterhin darf die Software in Europa nicht mehr unter dem Namen „World of Warcraft Bot“ oder „WoW Bot“ angeboten oder beworben werden.

Bossland ist außerdem dazu angehalten, Blizzard u.a. darüber Auskunft zu geben, wie oft die Software verkauft und wie viel Umsatz damit erzielt wurde. Honorbuddy kann derzeit allerdings nach wie vor bei Bossland erworben werden. Der Grund dafür: Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar, wenn Blizzard die geforderte Sicherheitsleistung von 650.000 € erbringt.


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Kommentare zu "WoW: Entscheidung im Fall Blizzard vs Bossland – WoW-Bot darf nicht mehr in Deutschland verkauft werden"

Öhm ich glaube irgendwie kaum das die hier in Deutschland/Europa so viele von den Dingern verkaufen. Und ehrlich wird das Teil umbenannt ein bisschen was an der Programmierung geändert und schwups ist es nicht mehr der Gleiche der verboten wurde.