Seit der Ankündigung von Oculus Rift haben bereits zahlreiche Entwickler die Unterstützung für das Virtual Reality Headset in ihren Spielen angekündigt. Auch Wargaming ist sehr an dieser Technologie interessiert, möchte jedoch vorerst die Entwicklung der Nutzerbasis abwarten. Eine Umsetzung von World of Tanks für die Xbox One wäre ebenfalls denkbar.

Wie der Wargaming CEO Victor Kislyi in einem Gespräch mit dem Online-Portal Computer and Videogames verriet, sei er persönlich von der Technologie hinter Oculus Rift sehr beeindruckt. Aus der wirtschaftlicher Sicht jedoch betrachtet, müsste sich das VR-Headset mindestens 5 bis 10 Millionen Mal verkauft haben, um für Free2Play-Unternehmen interessant zu werden. “Wenn es groß ist und wenn es global ist, werden wir da sein”, sagte Kislyi.

Ähnlich denken die Macher auch über die Umsetzung für Microsofts Next Generation Konsole. Sollte hier die Nutzerbasis eines Tages entsprechend hoch sein, wäre auch eine Xbox One-Version von World of Tanks möglich. “Fünf bis zehn Millionen sind für ein Free2Play-Spiel eine gute Nutzerbasis. Wenn Xbox One oder Oculus Rift diese Zahlen erreichen, sind wir zu Stelle”, so der Macher.

Aktuell tummeln sich rund 75 Millionen Spieler insgesamt und rund eine Million gleichzeitig auf den World of Tanks-Servern. Laut dem Bericht von SuperData Research generiert der Titel im Free2Play-Segment mit 4,51 US-Dollar den meisten Umsatz pro Spieler. Wie Kislyi jedoch bereits im August vergangenen Jahres bestätigte, geben mehr als 75 Prozent der World of Tanks-Spieler gar kein Geld für den Titel aus. Eine große Nutzerbasis ist bei einem Free2Play-Konzept also entscheidend.

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