World of ClasscraftUm für mehr Lernmotivation bei seinen Schülern zu sorgen, griff der Highschool-Lehrer Shawn Young auf eine recht unkonventionelle Lernmethode zurück, die er selbst als “World of Classcraft” bezeichnet. Aus einer spontanen Ideen heraus geboren, motiviert World of Classcraft die Schüler über eine Punktevorgabe und Belohnungen und sorgt für mehr Spaß beim Lernen.

Mit Shawns Methode werden aus Hausaufgaben Monster und anstrengende Klausuren mutieren zu Endbossen. Gute Leistungen bringen Erfahrungspunkte und auch Belohnungen mit sich, schlechte Leistungen oder Verspätungen beim Erscheinen in der Schule resultieren hingegen in Punktabzügen.

Das Rollenspiel spielt sich komplett in den Köpfen der Schüler ab. Sämtliche Leistungen werden in einer selbsterstellten Datenbank festgehalten und neue Quests sorgen stets für Motivation. Wer gute Leistungen erbringt, wird auch belohnt. So darf ein Schüler für 5 Punkte selbst entscheiden, ob er ein Fenster im Klassenraum auf- oder zumachen möchte. Für 20 Punkte darf auch Musik gehört werden, während man an einer Aufgabe arbeitet.

Wie Shawn in einem Gespräch mit Spiegel verrät, kommt die Methode gut an. Ob es zu besseren Noten führe, lasse sich natürlich schwer sagen, doch das sei auch nicht das primäre Ziel. Schule solle Spaß machen und zum gemeinsamen Lernen motivieren, so Young. Das Konzept ist so vielversprechend, dass man bereits eine Kickstarter-Aktion für World of Classcraft plant. Die Spielregeln wurden auf der extra dafür eingerichteten Webseite zusammengefasst.

Das komplette Interview mit Shawn Young kannst du bei Spiegel.de durchlesen.


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Veröffentlicht in: News

Kommentare zu "World of Classcraft: Lehrer motiviert Schüler mit selbst erdachtem Rollenspiel"

Ich finde es lustig, ist mal was anderes als die ganze Zeit immer nur stupide die Lehrbücher durchzuwälzen
Und wenn sich dann sogar noch der Lernerfolg steigern lässt, hat der Herr gleich doppelt gewonnen.

Eine sehr interessante Möglichkeit seinen Schüllern Spaß zu vermitteln. Ich fürchte bloß, dass sich das leider nie wirklich durchsetzen wird 🙁