Charaktere in WildStarDas ist schon irgendwie dumm gelaufen: Da ist man mit einen Raumschiff auf einer wichtigen Mission unterwegs und das Schiff hat nichts Besseres zu tun als abzustürzen. Und man stürzt auch nicht irgendwo in der Karibik ab, nein, es muss einer der verschneitesten Berge des gesamten Planeten sein, inklusive tobenden Schneesturm!

Doch Moment mal… Wer ist da eigentlich abgestürzt und warum sollte mich das interessieren?

Nun, abgestürzt ist niemand geringeres als du selbst und wer das ist, das entscheidest du selbst im neuen MMO WildStar von NCsoft und den Carbine Studios. Und es könnte sogar ein richtiger Hit werden! Ich hatte auf der Gamescom ausreichend Gelegenheit, das Spiel anzutesten und zu sehen, was es denn nun so anders macht.

Charaktererstellung in WildStar

Charaktererstellung in WildStarAlso, fangen wir da an, wo jedes MMO beginnt: Bei der Charaktererstellung. Zur Zeit kann man 3 Völker auswählen: Die hünenhaften Steinbeißer-ähnlichen Granok,  die Menschen und die Hasenohr tragenden Aurin. Sie alle verbindet ein gemeinsamer Feind, das Dominion. Zu dem Dominion ist bis jetzt nicht viel bekannt, außer dass es eine spielbare Fraktion darstellen wird, die ein Großteil der Galaxis erobert hat.

Zur Zeit sind die Rassen auch gleichzeitig an die Klassen geknüpft. Die Granok können Krieger spielen, die Menschen einen Pistolenschützen und die Aurin einen (Esper) Magier. Wir entscheiden uns für den Magier.

Das Aussehen können wir zur Zeit noch nicht bestimmen, was aber noch an der Alpha Version liegt. Im fertigen Spiele kann man die Rassen und Klassen bunt miteinander mischen. Danach klicken wir auf Weiter und hier erwartet uns schon die erste große Änderung, was normale ThemenPark MMOs nicht besitzen: Das Spiel fragt einen, was seine Vorlieben sind.

Bist du eher ein Kundschafter, ein Wissenschaftler, ein Soldat oder ein Siedler? Diese Entscheidung ist sehr wichtig, den sie bestimmt, wie du die Welt wahrnimmst und wie du die Welt beeinflussen kannst. Du kannst sie später nicht mehr rückgängig machen, also sollte man hier mit Bedacht wählen.

Ich entscheide mich mal für den Kundschafter und darf nun das Spiel betreten. Hier stehen wir also wieder nach dem Absturz, metertief im Schnee in der Nähe von turmhohen Bergen.

Aller Anfang…

Quests bei WildStarIch schaue mich also in der Nähe des brennenden Wracks um und muss feststellen, dass ich nicht der Einzige bin, der überlebt hat. Zwei NPCs stehen ebenfalls in der Nähe der Wrackteile rum und geben mir MMO-typisch Quests, die ich erledigen muss, um Items und Erfahrung zu bekommen.

Die erste  Quest von den beiden ist einfach! Man soll die Leute, die unter Frackteilen begraben sind, befreien. Das geht relativ einfach und schnell von der Hand.

Die zweite und wichtigste Quest soll uns den Kundschafter, den wir ja am Anfang ausgesucht haben, näherbringen. Während die Quest mit den begrabenden Überlebenden relativ langweilig ist, hat es der Erkundungsauftrag richtig in sich. Mein Auftraggeber schickt mich auf einen der höchsten Berge in der Nähe des abgestürzten Schiffes.  Das Problem dabei ist, dass sich durch unseren Absturz immer wieder  Lawinen vom Berg lösen und ins Tal donnern.

Ich muss an diesen Lawinen nun in Adventure-Manier vorbeikommen. Das bedeutet ich suche Deckung hinter Steinen,  husche dann zum nächsten Stein, um die letzten paar Meter schnell den Berg hinaufzuhechten, bevor die nächste Lawine auf mich zu rollt. Puh, geschafft! Ich kann euch jetzt schon verraten, dass ich ziemlich geschwitzt habe, ob ich es überhaupt schaffe. Nervenkitzel ist hier definitiv gegeben!

Oben angekommen treffe ich auf einen Kundschafter-Kollegen, der nicht so viel Glück hatte. Er wurde unter einer meterdicken Schneeschicht begraben und nur noch sein Arm schaut zuckend heraus. Hier merkt man im übrigen auch wieder den bitterbösen schwarzen Humor, den die Carbine Studios verfolgen. Auch wenn WildStar eine Comic-Optik an den Tag legt, ist das Spiel alles andere als niedlich und gehört nicht in Kinderhände. Doch zurück zu meinen Kundschafter-Kollegen: Ich befreien den armen Kerl natürlich und dieser belohnt mich gleich mit der nächsten Quest.

Hätte ich an dieser Stelle z.B. einen Soldaten gehabt, hätte ich nicht den Berg raufkrackseln, sondern einen Außenposten gegen eine Horde Yetis und ihren Oberboss verteidigen müssen. Ein paar Meter weiter stoße ich dann auf eine Wetterstation, wo mich auch mein nächster Questgeber erwartet. Dieser will die Wetterstation endlich wieder in Gang bekommen, damit wir den Schneesturm abstellen können. Ich bin natürlich mit Freude dabei und brauche nur 6 Einstimmungskristalle oben am Fuße des Bergs.


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