Auf einer Veranstaltung in Paris, bei der Ubisoft den Journalisten die aktuellste Version seines Open-World Action-Adventures Watch_Dogs präsentierte, wurden offenbar Geschenktüten mit teuren Tablets an die anwesenden Redakteure verteilt. Die Aktion sorgte im Netz für mächtig Kritik und zwang den Publisher zu einem offiziellen Statement.

Die eigentlich gut gemeinte Aktion hat auch unter den Redakteuren für Kopfschütteln gesorgt, da dies leicht als Bestechung für positive Berichterstattung aufgefasst werden könnte. Die meisten Anwesenden haben also das Geschenk entweder gar nicht erst angenommen, oder versprachen, es an die eigenen Leser zu verlosen. Mittlerweile hat auch Ubisoft den Fehler eingesehen und sich in einem offiziellen Statement für den Fauxpas entschuldigt.

„Während eines kürzlich für Watch Dogs veranstalteten Preview-Events wurden einigen britischen Journalisten Geschenktüten überreicht, in denen sich ein Tablet befand, das mit vorgeladenen Watch Dogs-Videos, -Screenshots und relevanten Links ausgestattet wurde. Dies steht nicht im Einklang mit unseren Richtlinien im Umgang mit Journalisten, die über unsere Spiele berichten. Wir haben verstanden, dass derartige Geschenke missverstanden werden könnten. Wir möchten uns daher für den Fehler und die dadurch verursachte Verwirrung entschuldigen”, so der Sprecher des Unternehmens.


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Kommentare zu "Watch_Dogs: Tablets an die Journalisten verschenkt – Ubisoft entschuldigt sich für den Fauxpas"

Die Frage ist was schlimmer ist, das Ubisoft einen die Dinger zustecken wollte um vielleicht die zahlen zu schönen. Oder das ein Geschenk eines Entwickler an die Presse gleich als Bestechung gilt.

Gameplorer hier macht ja keine Tests und die hätten jetzt solch ein Geschenk bekommen. Als was sieht man das dann, bestechen? Ich meine was soll sich dadurch ändern, es gibt ja keine Bewertung hier.

Alles in allem eine Blöde Aktion von Ubisoft gewesen, zeigt aber auch was die Magazine hier für Probleme haben, was sowas anbelangt. Nehmen wir mal Japan, da ist es ganz normal das ein Spielemagazine erst ein Test zu einem Spiel schreibt wenn sie Geld vom Publisher bekommen haben. Also ihre Ausgaben gedeckt sind. Und trotzdem sind die Tests sehr ehrlich und die sagen auch wenn das Spiel mies ist.

Interessant das hier gleich an Bestechung gedacht wird.