Ursprünglich sollte das Action-Adventure Watch_Dogs bereits im November vergangenen Jahres das Licht der Welt erblicken, wurde von dem verantwortlichen Entwickler und Publisher Ubisoft jedoch wenige Wochen vor dem Release überraschend auf Frühjahr 2014 verschoben. Doch wie hat das Entwicklerteam die zusätzliche Zeit von sechs Monaten genutzt?

Das Spiel war bereits beinahe fertig

In einem Gespräch mit dem britischen Videospielemagazin EDGE ging der Watch_Dogs Creative Director Jonathan Morin auf diese Frage ein und verriet, welche Fortschritte das Spiel seitdem gemacht hat. Laut Morin stand weniger die Implementierung neuer Features, sondern viel mehr die Beseitigung der Bugs im Vordergrund.

Das Spiel sei nach Angaben des Entwicklers bereits vor der Verschiebung beinahe fertig gewesen. Rückblickend war es daher eine weise Entscheidung, nicht zu viel daran zu ändern und nur einzelne Bereiche weiter zu optimieren. „Wir hatten bereits ein riesiges Spiel. Jetzt ging es darum, sicherzustellen, dass alles in einer netten Art und Weise miteinander verbunden ist. Wir haben wirklich nichts Großes hinzugefügt. Wir haben einfach nur alles optimiert.”

Genügend Zeit für Optimierungen

Dabei standen vor allem Interaktionsmöglichkeiten im Mittelpunkt. “Wenn man so viele Animationen und Tonspuren zu erstellen und so viele Texte zu schreiben hat … die Menge des Inhalts ist so überwältigend, dass wenn man das Spiel zu spielen beginnt, unweigerlich auf etwas stößt, dass man zuvor noch nie gesehen hatte und das nicht richtig funktioniert, also benötigt man mehr Zeit”, erklärte Morin

Diese Zeit wurde dem Team auch von Ubisofts CEO Yves Guillemot vorbehaltlos gewährt. Und da man mit Assassin’s Creed 4: Black Flag Ende vergangenen Jahres einen weiteren Blockbuster in den Startlöchern hatte, wurde das Spiel nicht nur um ein paar Wochen, sondern gleich um ein halbes Jahr verschoben. “Er hatte genug Vertrauen in das Team und das Projekt um zu sagen: ‘Gib ihnen mehr Zeit und wir werden sehen’. Das war für mich unerwartet“, so der Macher.


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