Das Thema Gewalt in Video-Spielen wird immer wieder heiß diskutiert. Besonders die These, dass solche Video-Spiele die Aggressivität von Kindern und Jugendlichen fördern, macht immer wieder die Runde. Charles Smith, Professor für Familienforschung an der Kansas State University, ist hier anderer Meinung!

Laut Smith können die meisten Kinder ein Video-Spiel mit Gewaltszenen spielen, ohne selbst dadurch gewalttätig zu werden, wenn die Eltern-Kind-Beziehung stimmt. Smith erklärt, Eltern müssen unbedingt über die Spiele informiert sein, die sie ihrem Kind erlauben zu spielen.

„Ein Kind ohne eine funktionierende Beziehung zu seinen Eltern – eines, das seine Eltern nicht respektiert und gewalttätige Video-Spiele über einen längeren Zeitraum spielt – würde mich besorgt machen, aber Video-Spiele komplett zu verbieten ist auch nicht die richtige Antwort.“

Ein Verbot von gewalttätigen Video-Spielen würde laut Smith dazu führen, dass diese noch attraktiver für Kinder werden. Das Problem sei hier die Definition von Gewalt.

Verschiedene Video-Spiele würden zwar gewalttätige Szenen beinhalten, aber sich auch durch Vermittlung von Tugenden und Ehre auszeichnen, ähnlich wie Märchen, in denen z.B. ein Prinz einen Drachen tötet, um die entführte Prinzessin zu retten. Dies wiederum würde von den meisten Eltern nicht als brutal eingeschätzt.

„Gewalt ist Teil vieler großartiger Geschichten, Literatur und Märchen. Wir wollen keine gute Literatur verbannen, nur weil sie Gewalt enthält.“

Was Smith jedoch beunruhigt ist die schnelle Entwicklung der Technologie, durch die Video-Spiele sehr viel lebensnaher dargestellt werden können und auch die Gewaltszenen immer realistischer werden.

In kostenlosen Browsergames wie Farmerama, ZooMumba und RamaCity spielt Gewalt keine Rolle, weshalb wir mit diesem Thema bisher kaum konfrontiert wurden. Was sagst du zum Thema Gewalt in Video-Spielen? Sollte man solche Spiele lieber verbieten oder sind die Eltern dafür verantwortlich, welche Spiele ihre Kinder spielen?

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Veröffentlicht in: News

Kommentare zu "„Video-Spiele komplett zu verbieten ist nicht die richtige Antwort“"

Wenn die Eltern es erlauben, ist es ja ok. Ich finde auch, dass Kinder nicht direkt aggresiver werden, nur weil sie Brutale Video-Spiele spielen. Und wenn einer einen Amoklauf macht, liegt das meistens auch nicht an den Videospielen, sondern dann hatte das Kind auch keine gute Beziehung zu den Eltern, und es hatte viele Probleme im Leben. Wenn ich ein Videospiel solcher Art spiele, könnte ich mir nie vorstellen,dass in echt zumachen, das würde ich mich nicht trauen,außerdem ist so etwas ist einfach nur schlimm. Aber am PC etc. ist das etwas anderes, und dort ist man ja auch meisten auf der guten Seite.Ich kann Herrn Smith da nur zustimmen.

Gewaltbereite Kinder und Jugendliche sind vorher schon gewaltbereit, das diese dann solche Spiele spielen ist nur die Schlussfolgerung. Trotzdem können besonders realistische und/oder brutale Szenen in Spielen und Filmen einige Spiele traumatisieren und letztendlich zu Störungen führen.

Eine Indizierung solcher Medien ist denkbar, eine Alternative wäre Strafen auszusprechen für das nichtbeachten von Altersbeschränkungen, bei Minderjährigen haften dann die Eltern. Momentan werden Alterskennzeichnungen kaum ernst genommen, was erschreckend ist. Eltern sollten auch nicht selbst entscheiden dürfen ob ihr Kind reif genug.

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