Valve logoIm vergangenen Jahr reichte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) beim Landgericht Berlin eine Klage gegen den Steam-Betreiber Valve ein. Grund dafür waren das bisherigen Geschäftsmodell sowie die Nutzungsbedingungen des US-Betreibers. Einen Erfolg konnte die Verbraucherzentrale dabei allerdings nicht verbuchen, denn das Gericht hat die Klage zurückgewiesen.

Die Verbraucherzentrale klagte gegen das Unternehmen, weil dieses die Übertragung des eigenen Accounts an Dritte untersagt. Der Verbot der Weitergabe von erworbenen Spielen und die technischen Hürden hindern die Verbraucher zudem daran, mit ihrem Besitz so zu verfahren, wie sie es möchten, so die Begründung.

Dem Bericht der Anwaltskanzlei Osborne Clarke zufolge, lehnte das Landgericht Berlin die Klage gegen das Unternehmen ab. Eine Urteilsbegründung hat man bisher noch nicht veröffentlicht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat jedoch noch die Möglichkeit, in Berufung zu gehen. Ob man von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wird, bleibt abzuwarten.

Dies ist nicht das erste Mal, bei dem die Verbraucherzentrale mit einer Klage gegen den US-Betreiber scheitert. Eine erste Klage diesbezüglich wurde bereits vor einigen Jahren zurückgewiesen.


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Kommentare zu "Valve: Landgericht Berlin weist die Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zurück"

Schade gerade die Urteilsbegründung hätte mich doch mal stark interessiert. Denn die Gründe für diese klage sind recht stichhaltig. Warum also doch dagegen entschieden wurde würde interessant sein.