In der vergangenen Woche kündigte der Steam-Betreiber Valve neben einem eigenen Betriebssystem und der Einführung SteamOS-basierter Wohnzimmer-PCs auch einen Steam-Controller an, der statt auf Analogsticks erstmals auf Touchpads setzt und somit eine weitaus präzisere Steuerung ermöglicht. Bei einigen Entwicklern scheint der Controller bereits gut anzukommen.

Dan Tabar, einer der Entwickler beim Indie-Studio Data Realms, der bereits die Chance hatte, das neue Peripheriegerät selbst auszuprobieren, beschreibt Valves Erfindung als den vielleicht flexibelsten Controller jenseits Maus und Tastatur, der großzügiges und greifbares Feedback liefert. “Valve versucht wirklich die Dinge durchzudenken”, so Tabar. “Sie stellen Fragen wie ‘Brauchen wir wirklich Analogsticks? Warum haben die Finger auf der Rückseite eines traditionellen Controllers nichts zu tun? Warum nicht dort ein paar Tasten einsetzen?’”

Auch Chris Remo von der Adventure-Schmiede Double Fine ist von Valves Gamepad begeistert. Man habe seine Spiele nie mit dem Steam-Controller im Hinterkopf entwickelt, trotzdem würden sich diese damit hervorragend bedienen lassen. „Wir haben ihn angeschlossen und es funktionierte. Wir haben es im Spiel nicht wirklich unterstützt, aber es hat wirklich, wirklich gut funktioniert. Die Nachahmung einer Maus hat mich wirklich beeindruckt. Es fühlt sich nicht im geringsten wie ein Trackpad an”, so der Macher.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!