Wie im Vorfeld bereits angekündigt, hat Valve heute die erste der drei Katzen aus dem Sack gelassen. Dabei handelt sich um SteamOS, ein kostenloses und auf Linux basierendes Betriebssystem, welches speziell für den Einsatz von Spielen auf großen Bildschirmen optimiert wurde und vom eigenen Computer aus auf TV-Geräte gestreamt werden kann.

Mit SteamOS habe man wesentliche Leistungssteigerungen in der grafischen Verarbeitung erreichen können und plane das gleiche auch in den beiden Bereichen Audioleistung und Eingabelatenz zu realisieren, so Valve. Das offene System soll bald um vier neue Funktionen erweitert werden, die sowohl für SteamOS als auch für Steam-Client erscheinen werden.

Eine dieser Funktionen ist das “In-Home-Streaming”, die das Spielen von Windows- und Mac-Spielen auch auf der SteamOS-Maschine erlaubt. Dazu reicht es bereits Steam auf dem PC zu starten und die Spiele via SteamOS auf das TV-Gerät zu übertragen. Bei der zweiten Funktion handelt es sich um die Einführung von Musik, Fernseher und Filmen, die schon in Kürze via SteamOS verfügbar gemacht werden sollen.

Die dritte Funktion, das Family Sharing, stellte Valve bereits vor Kurzem vor. Diese erlaubt es den Spielern, ihre Spiele-Bibliothek mit Familie und Freunden zu teilen. Dies wird von der vierten und letzten Funktion, den Familienoptionen, unterstützt. Durch Familienoptionen wird es möglich sein festzulegen, auf welche Spiele einzelne Familienmitglieder zugreifen können, so dass Eltern beispielsweise bestimmen können, zu welchen Spielen ihre Kinder Zugang haben dürfen.

Die nächste Ankündigung soll bereits am kommenden Mittwoch folgen. Wir sind gespannt, was Valve noch alles im Gepäck hat. Weitere Details zu SteamOS kannst du auf der offiziellen Steam-Webseite nachlesen.


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Veröffentlicht in: News

Kommentare zu "Valve: Entwickler kündigen mit SteamOS ein eigenes auf Linux basierendes Betriebssystem an"

Interessant, hätte ich jetzt nicht unbedingt erwartet. Aber so interessant sich das auch liest, so muss das OS erst einmal zeigen was es denn nun wirklich kann. Es gab ja schon einige OS die auf Linux basierten und keines davon war wirklich 100%tig überzeugend.