Simon Chocquet-Bottani, seines Zeichens Game and Level Designer bei Ubisoft Montpellier, nahm sich auf dem offiziellen PlayStation Blog die Zeit, um ein wenig über das kürzlich erschienene Puzzle-Adventure Valiant Hearts: The Great War zu sprechen. Wie der Entwickler dabei erklärte, werden die Charaktere im Spiel keine Möglichkeit haben, andere Personen zu töten.

Auch wenn der Erste Weltkrieg das Kernthema von Valiant Hearts: The Great War ist, wollte man laut Chocquet-Bottani dem Spieler nicht die typische “Schwarz oder Weiß”-Haltung präsentieren, oder eine der Seiten als gut oder böse deklarieren, wie man es in der Regel in vielen anderen Spielen vorfindet. Stattdessen wollte man einzelne Geschichten von einem Landwirt, einem Student, einem Sohn und einer Tochter erzählen, deren Familien durch Kriegswirren auseinandergerissen wurden.

Wie Chocquet-Bottani erklärte, wollte man sich dabei lieber auf die „humanisierte“ Seite des Krieges konzentrieren. “Wir wussten von Anfang an, dass Valiant Hearts kein typischer Action-Shooter wird. Wir wollten uns wirklich von dieser Idee eines Kriegsspiels distanzieren, um ein Spiel darüber zu machen, was mit den Menschen während des Krieges passierte”, so der Entwickler.

Aus diesem Grund werden die Charaktere in Valiant Hearts: The Great War auch nicht andere Personen töten, da es laut Chocquet-Bottani zu einem Bruch der Bindung zwischen Spieler und Charakter führen und die Botschaft des Spiels ruinieren könnte. So achtete man selbst bei bestimmten Interaktionen mit der Umgebung, wie beispielsweise der Sprengung einer Brücke, darauf, dem Spieler zu zeigen, dass die Soldaten, die sich vorher dort befangen, im letzten Moment noch flüchten konnten.

Valiant Hearts: The Great War ist seit vergangenen Dienstag für die beiden PlayStation-Konsolen erhältlich. Den gesamten Artikel zu dem Thema kannst du dir auf dem offiziellen PlayStation Blog zu Gemüte führen.


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