Erst vor wenigen Tagen gab das Entwicklerstudio Epic Games die Entwicklung eines neuen Unreal Tournament bekannt. Gleichzeitig wurde verkündet, dass man den Titel vollkommen kostenlos anbieten möchte und stattdessen auf ein Dota 2-ähnliches Geschäftsmodell setzen wird. In einem aktuellen Interview ging Epic Games Projektleiter Steve Polge nochmal auf das Thema ein.

„Wir mögen dieses Modell, weil es grundsätzlich großzügig ist. Es erlaubt uns, erfolgreich zu sein und dabei das Richtige für die Community zu tun. Und es lässt uns alle – Epic Games und die Community – mit dem, was wir zu erreichen versuchen, auf der selben Seite stehen“, erklärte Polge gegenüber dem Online-Portal VG 24/7.

Ähnlich wie Valves Dota 2 wird auch Unreal Tournament über einen eigenen Marktplatz verfügen, über den die Spieler selbsterstellte Modifikationen und andere Zusatzinhalte anbieten können. Dieser wird laut Polge eine Erweiterung des Unreal Engine-Marktplatzes darstellen und mit jedem Update der Unreal Engine 4 weiter Form annehmen.

Doch bevor die Mod-Community loslegen kann, muss erst ein erfolgreiches Spiel her, dass auch in der Lage ist, eine große Community anzusprechen, heißt es weiter. Man arbeite daher mit eigenen Mod-Entwicklern zusammen, um ihre Wünsche abzudecken. Zudem will man sicherstellen, dass die auf dem Marktplatz angebotenen Mods für die Spieler leicht einzusehen sind.

Wie viel Geld von dem Verkauf der Community-Mods in die Taschen der Entwickler fließen wird, darüber hat man sich laut Polge noch keine Gedanken gemacht. „Wir haben das noch nicht ausgeknobelt, aber unser Ziel ist es, ein Modell zu bieten, das attraktiv und fair für unsere Content-Ersteller ist“, so der Macher.


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