Auf eine Verfilmung von Uncharted werden die Fans wohl noch eine ganze Weile warten müssen. Wie die beiden Filmemacher Seth Rogen und Evan Goldberg vor Kurzem in einem Interview verrieten, hat sich das Entwicklerstudio Naughty Dog mehrmals mit einer Drehbuch-Anfrage an sie gewandt, doch diese waren an einer Verfilmung nicht interessiert.

Der Grund dafür war das Setting und die Thematik des Spiels. Laut den Regisseuren würde eine Verfilmung von Uncharted zu sehr an Indiana Jones erinnern. “Es würde nur Indiana Jones werden”, sagte Goldberg gegenüber dem Online-Magazin IGN. “Wenn wir einen Weg finden würden, dass daraus kein Indiana Jones wird, wäre das großartig.”

Das Uncharted-Filmprojekt befindet sich bereits seit 2007 in der Planungsphase und wechselte bereits zahlreiche Regisseure und Autoren. Im Jahre 2011 war man nahe dran, den Film wirklich zu drehen. Damals konnten David O. Russell auf dem Regiestuhl und Mark Wahlberg in der Rolle des Nathan Drake verpflichtet werden. Auch Robert De Niro als Drakes Vater und Joe Peschi als Drakes Onkel waren am Bord. Am Ende scheiterte die Verfilmung am Drehbuch, nachdem Russell die Produktion aufgrund von “kreativen Differenzen” mit Sony verließ.

Zwar war danach für eine Weile Neil Burger (The Illusionist, Limitless) als Regisseur sowie Marianne und Cormac Wibberley (National Treasure, Bad Boys II) als Drehbuchautoren im Gespräch, doch hat man seit der Ankündigung im August vergangenen Jahres nichts Neues mehr über die geplante Verfilmung gehört.


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Kommentare zu "Uncharted: „Es würde nur Indiana Jones werden“ – Seth Rogen udn Evan Goldberg lehnten Drehbuch-Anfragen mehrfach ab"

Interessant, aber ist das nicht genau das was Uncharted schon immer war? Ein Indiana Jones? Der Unterschied ist bloß das Uncharted Indiana Jones überholt hat. Zumindest wenn man den neuen Teil mit Uncharted vergleicht. Ergo wäre hier der Dreh gar nicht schlecht gewesen.