Ubisoft - Logo BlackWie der ehemalige Assassin’s Creed Creative Director Patrice Desilets jüngst in einem Statement verriet, wurde er von Ubisoft völlig überraschend entlassen. Der Aussage des Videospiel-Designers zufolge musste er unmittelbar nach der Kündigung das Firmengebäude verlassen und wurde von zwei Wachleuten hinausbefördert, ohne sich von seinem Team verabschieden zu können.

Entlassen und hinausbefördert

Zwischen dem Entwickler Patrice Desilets und dem Publisher Ubisoft krachte es offenbar gewaltig. Wie der Macher gegenüber dem Online-Magazin Polygon erklärte, habe er Ubisoft entgegen früherer Meldungen nicht freiwillig verlassen, sondern wurde vom Publisher fristlos entlassen.

“Entgegen früheren Aussagen vom heutigen Tag wurde ich heute Morgen von Ubisoft entlassen“, heißt es in dem Statement. „Ich wurde persönlich darüber informiert, erhielt ein Kündigungsschreiben und wurde kurzerhand von zwei Wachleuten aus dem Gebäude eskortiert, ohne mich vom Team verabschieden oder meine persönlichen Sachen zusammenpacken zu können.“

“Es war nicht meine Entscheidung”, so Desilets weiter. “„Ubisofts Aktionen sind haltlos und unbegründet. Ich habe die Absicht, energisch gegen Ubisoft für meine Rechte, mein Team und mein Spiel zu kämpfen.“

Nicht die erste Auseinandersetzung mit Ubisoft

Desilets war bereits in der Vergangenheit für Ubisoft tätig und arbeitete an Titeln wie Tom Clancy’s Rainbow Six 3: Raven Shield, Prince of Persia: The Sands of Time sowie an der Assassin’s Creed-Reihe, bevor er im Jahre 2010 zu THQ wechselte.

Da ihm einige Ubisoft-Entwickler folgten, entbrannte zwischen dem Publisher und Desilets ein Rechtsstreit, den der Entwickler letztendlich jedoch für sich entscheiden konnte. Wegen den andauernden Gerichtsverhandlungen konnte er seine Tätigkeit bei THQ erst im Jahre 2011 aufnehmen.

Nach der Pleite von THQ wurde sein Team, THQ Montreal, von Ubisoft aufgekauft, wodurch Desilets erneut bei seinem alten Arbeitgeber landete. Die Freude währte offenbar nicht lange. Einem Unternehmenssprecher zufolge waren Desilets’ und Ubisofts Ansichten schlicht zu unterschiedlich.


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