Mit einem spektakulären Trailer kündigte der französische Entwickler und Publisher Ubisoft im Dezember 2011 den Taktik-Shooter Tom Clancy’s Rainbow 6 Patriots an. Seitdem ist es recht ruhig um das ambitionierte Projekt geworden. Nun meldete sich Laurent Detoc, seines Zeichens Ubisofts Executive Director of Amerika, zu Wort, um die Gründe dafür zu erklären.

Wie Detoc in einem Gespräch mit dem Online-Portal IGN verriet, hatte man eine recht gute Vorstellung davon, wie das neue Rainbow 6 werden sollte, doch als Spiel habe es am Ende nicht funktioniert, weshalb ein kompletter Neustart des Projekts durchgeführt werden musste.

„Wir hatten ein Kernteam, das eine wirklich gute Vision hatte. Sie haben angefangen aber dann hat das Spiel nicht funktioniert. Also mussten sie von Neuem beginnen“, erklärt Detoc. „Es gibt eine redaktionelle Gruppe bei Ubisoft, eine große Gruppe, die sehr viel Einfluss besitzt. Wenn das Spiel nicht gut genug ist, dann sagen sie, dass es nicht gut genug ist. Meistens sagt das Team dann: ‚Ja, wir wissen es.‘ Aber manchmal wollen sie dann trotzdem weiter in eine Richtung gehen, zu der man sagt, dass sie nicht funktionieren würde.“

“Rainbow musste neu gemacht werden”, fuhr er fort. “Nun sind sie dabei, die Vorteile der neuen Konsolen kennen zu lernen, falls das Spiel doch noch erscheint. Es ist eines dieser Beispiele, wo man es versucht, es funktioniert nicht und man versucht es erneut. Wenn es nicht funktioniert, werden wir es nicht veröffentlichen.”

Im Verlauf des Interviews ging Detoc auch auf die Gerüchte ein, warum Rainbow 6 nicht mehr den Beinamen “Patriots” tragen würde. “Könnte es zu seinem Shooter mit einem anderen Namen am Ende geworden sein, weil das Team nichts mehr mit Anti-Terror-Jungs zu tun haben wollte und gesagt hat, dass man lieber ein Setting mit Söldnern haben will? Das ist möglich”, so der Macher.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!

Veröffentlicht in: News