Für den Großteil der Spieler sind Mikrotransaktionen ein Reizthema und werden in keinem Spiel gern gesehen. So sah sich in der Vergangenheit bereits der eine oder andere übereifrige Publisher mit dem Zorn der Community konfrontiert, die den Machern prompt Habgier attestierten. Dies will man bei Respawn Entertainment mit dem Multiplayer-Shooter Titanfall unbedingt vermeiden.

Wie das Entwicklerstudio im Rahmen der diesjährigen gamescom in Köln bekanntgab, will man bewusst auf solcherart “Service” im Spiel verzichten. Zusatzinhalte in Form von DLCs sind nach dem Release jedoch durchaus möglich, wie der Community Manager Abbie Heppe erklärte. Bevor man sich allerdings auf derartige Dinge fokussiert, will man zuerst das Spiel fertigstellen.

“Ich glaube nicht, dass wir schon soweit sind. Wir haben uns in letzter Zeit einzig und alleine auf die Fertigstellung des Spiels konzentriert. Wir sind ein kleines Team und entscheiden einfach von Projekt zu Projekt. DLCs sind etwas, über das wir später nachdenken werden. Auch wenn wir von Anfang an darauf angesprochen wurden, ob wir Mikrotransaktionen in Betracht ziehen werden. Werden wir? Nein, das würde nicht zu uns passen.”

Wie genau Respawn Entertainment die Finanzierung von Titanfall sichern will, hat Heppe leider nicht verraten. Das Spiel soll im ersten Quartal nächsten Jahres für PC, Xbox 360 und die Xbox One veröffentlicht werden. Ein konkreter Release-Termin wurde bisher nicht genannt.


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