Nach der Bekanntmachung der maximalen Spieleranzahl pro Karte im kommenden Multiplayer-Shooter Titanfall sah sich das verantwortliche Studio Respawn Entertainment mit harter Kritik seitens der Fans konfrontiert. Nun meldete sich der Lead Designer Justin Hendry in einem aktuellen Interview zu Wort, um die Gründe hinter dieser Entscheidung zu erläutern.

Zwölf Spieler pro Karte sind schlicht zu wenig, so der allgemeine Tenor in der Community. In einem Gespräch mit dem Online-Portal Polygon versucht Hendry zu erklären, warum man sich für die Matches mit zwei Teams von jeweils 6 Teilnehmern entschieden hatte. Laut Hendry würde eine höhere Anzahl der Spieler dem Spiel keinen Mehrwert bieten und eher zum Chaos auf den Karten führen, da man praktisch von jeder Seite aus angegriffen werden kann. Eine höhere Anzahl an Teilnehmern würde somit nur für mehr Frust bei den Spielern sorgen.

„Anders als in den meisten anderen Spielen, wo du einfach dasitzen und die zwei Wege verteidigen kannst, kann ein Kerl in Titanfall durch das Fenster direkt hinter dir, durch ein Fenster zu deiner Linken, frontal, von der Treppe aus, durch die Tür oder von wo auch immer hineingelangen. Es gibt grundsätzlich fünf Richtungen, aus denen du getötet werden kannst und je höher die Spieleranzahl ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du von hinten getötet wirst und es schwieriger wird, die Umgebung im Auge zu behalten“, so der Macher.

Zudem kommt laut Hendry die Tatsache hinzu, dass man auch als einfacher Soldat halsbrecherische Manöver, wie das Laufen an den Wänden entlang, ausführen kann, was das Spieltempo generell anzieht. Die Tests mit einer verschiedenen Anzahl an Spielern hat demnach ergeben, dass die Gefechte mit zwei Teams von jeweils 6 Spielern am meisten Spaß gemacht haben, da die Spieleranzahl einen direkten Einfluss auf den Grad an Chaos im Spiel hatte.

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