Mit dem kommenden Online-Shooter Titanfall hat das Entwicklerstudio Respawn Entertainment einen recht vielversprechenden Titel in der Mache, der sich sicherlich im Regal gut neben Battlefield 4 machen wird. Doch während EAs Vorzeige-Action-Blockbuster auch eine Einzelspieler-Kampagne bietet, müssen die Fans von Titanfall auf diese leider verzichten.

Als Grund dafür nannte Vince Zampella, seines Zeichens Schöpfer von Titanfall und Mitbegründer von Respawn Entertainment, die hohen Entwicklungskosten und die zusätzlichen Aufwand-Faktoren, die durch den Nutzen einer Einzelspieler-Kampagne nicht aufgewogen werden können.

„Wir erschaffen diese Einzelspieler-Missionen, die die komplette Aufmerksamkeit des Studios erfordern und für die ein riesiges Team rund sechs Monate Arbeit benötigt und Spieler durchlaufen sie in acht Minuten”, erklärte Zampella in einem Gespräch mit Gamesindustry.

Hinzu komme die Tatsache, dass nur rund fünf Prozent der Spielerschaft überhaupt daran interessiert seien, die Kampagne durchzuspielen. Daher macht es für Zampella einfach mehr Sinn, die vorhandenen Ressourcen des Entwicklerstudios auf den Mehrspieler-Modus zu konzentrieren, wo die Fans sich hunderte von Stunden austoben dürfen.

Titanfall soll im Herbst dieses Jahres für Xbox One und Xbox 360 erscheinen. Eine PC-Version soll im kommenden Jahr ebenfalls folgen.


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Kommentare zu "Titanfall: Darum gibt es im Online-Shooter keinen Einzelspieler-Modus"

Naja sind wir doch mal ehrlich, Call of Duty was ja auch von ihnen stammte hatte zwar ein Einzelspieler, aber ein Großteil der Leute haben das Spiel nun nicht wegen dem Einzelspieler gekauft.
Und sind wir ehrlich, der Einzelspieler war zwar zum Teil gut gemacht, aber gespielt wird es wegen seinem MP nicht mehr nicht weniger. Und so macht es auch bei Titanfall sein. ein SP ist nett aber wird nicht groß zur Kaufentscheidung beitragen.