Thief - Der UhrenturmVor wenigen Wochen gaben die Entwickler von Eidos Montréal und Publisher Square Enix mit THIEF die Wiedergeburt eines Klassikers bekannt und sorgten bei den alten Fans des Originalserie für Freudenrufe. Gleichzeitig wuchs bei den Spielern auch die Sorge, ob Garrett überhaupt noch der Alte und nicht längst zu einem Ezio Auditore mutiert ist. Nun klären die Entwickler auf.

Garrett ist immer noch Garrett

Bereits während der Konzeptphase hat man viel mit verschiedenen Aspekten experimentiert, weshalb sich THIEF stellenweise nach einem Assassin’s Creed anfühlte, wie die Designer in einem früheren Interview verrieten. Wenig später hieß es in einem Video, dass Garrett optisch weniger Gothic und mehr Mainstream werden solle, was bei vielen Fans auf Unmut stieß.

Um die Sache richtig zu stellen, meldeten sich die Entwickler von Eidos Montréal vor Kurzem im eigenen Community-Blog zurück und erklärten, dass man die Hauptfigur keineswegs „casualisieren“ möchte.

“Hey Leute, ich glaube ich habe einige meiner Punkte im Video nicht anschaulich genug dargestellt. Es stimmt nicht, dass wir versuchen THIEF ‘Mainstream’ zu machen oder dass wir versuchen, Garrett weniger Gothic zu gestalten. Das ist nicht der Fall”, stellte THIEF Game Director Nicolas Cantin klar.

Desweiteren erklärt Cantin: “Ich bezog mich auf frühere Garrett-Designs, die wir intern ausprobiert haben und nicht auf Garrett aus den vorherigen Spielen. Unsere ursprünglichen Designs waren deutlich mehr Gothic – mit schwarzen Nägeln etc. – aber wir dachten, das würde dem Erbe Garretts nicht gerecht werden, daher haben wir es ein wenig zurückgefahren. Die Rückkehr zu einem etwasoriginalgetreueren Garrett ist das, was ich meinte, als ich sagte, wir machen ihn mehr ‘Mainstream’. Das war keine Aussage über die Ausrichtung des Spiels.”

Zum Schluss beruhigt der Game Dirctor die Fans: “Ich kann euch versichern, dass wir große Fans der Originalreihe sind und wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, um ein Spiel zu erschaffen, dass die Essenz des Originals beibehält. Ich kann es kaum abwarten euch bald mehr vom Spiel zu zeigen!”

Auf dem richtigen Weg

Weiterhin heißt es in dem Blog: Die Vision, die Eidos Montréal von THIEF hat, ist ein First-Person-Abenteuer mit dem Schwerpunkt auf Story, wie es bereits die frühere Spiele der Originalserie vorgemacht haben.

Garrett bewegt sich durch die Stadt, indem er Schatten und Dunkelheit nutzt, verschiedene Szenarien mit mehreren Herausforderungen bewältigt, kostbare Gegenstände stiehlt und unentdeckt wieder verschwindet. Die Spieler haben die Möglichkeit, sich auf mehreren Wegen ihrem Ziel zu nähern und mit Hilfe verschiedener Werkzeuge mit der Umgebung zu interagieren und diese zu erforschen.

Jeder Pfad, den die Spieler auf ihrem Weg zum Ziel wählen, wird mit einer Reihe von Herausforderungen und einer Chance auf kostbare Beute aufwarten. Die Möglichkeit, in den Optionen den Schwierigkeitsgrad zu bestimmen, wird sowohl den Hardcore-Fans als auch Neulingen die gewünschte Spielerfahrung bescheren. Und ja, man kann das Spiel auch ohne jemanden zu töten abschließen – Garrett ist ein Meisterdieb, keine Tötungsmaschine!

Mit Deus Ex: Human Revolution ist es den Entwicklern von Eidos Montréal bereits 2011 die Wiedergeburt eines Klassikers gelungen. Mit der Erfahrung des Entwicklerstudios dürfte auch Garrett bald ein ähnlich erfolgreiches Comeback feiern. Wir freuen uns schon darauf.


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Kommentare zu "THIEF: Neuauflage bleibt den Prinzipien der Original-Serie treu – Spiel ohne Töten meisterbar"

Bei Eidos Montreal mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen, da kann fast kommen was möchte und es würde mich nicht schocken. Die Leute haben schließlich Deus Ex hinbekommen und mit Crystal Dynamics Tomb Raider entwickelt.
Beides Spiele die ja wohl über mehr als nur ein Aushängeschild sein dürften.