Im Rahmen eines Interviews hat sich der CD Project Game Director Konrad Tomaszkiewicz zu den Themen Raubkopierer, DRM und Gebrauchtspielemarkt geäußert. Dabei erklärte er, dass die Raubkopierer im Grunde nur missverstandene Kunden seien, weshalb man auch mit The Witcher 3: Wild Hunt an seiner DRM-freien Verkaufspolitik festhalten und die bestmögliche Qualität abliefern wolle.

In einem Gespräch mit der Webseite PlayStation Universe sagte Tomaszkiewicz, dass man auch beim dritten Teil der Witcher-Saga auf einen Kopierschutz verzichten werde. Angst, dass die Verkaufszahlen durch die Raubkopierer vielleicht hinter den Erwartungen zurückbleiben, hat der Game Director nicht.

“Wir glauben, dass die Raubkopierer nur missverstandene Kunden sind”, erklärte Tomaszkiewicz. “Deshalb versuchen wir immer, Spieler aus verschiedenen Blickwinkeln näher zu betrachten und zu sehen, wie sie ticken. Wir haben entschieden, unser Geschäft auf Vertrauen und gegenseitigem Verständnis aufzubauen. Die Spieler kaufen unsere Spiele und wir kümmern uns wirklich darum, welches Spielerlebnis sie bekommen.”

Man gebe stets sein Bestes, um den Spielern ein Produkt zu liefern, für das sie ihr Geld gerne ausgeben würden – auch dann, wenn sie es auf anderen Wegen umsonst erhalten haben sollten.

Der Macher äußerte sich auch zum Thema Gebrauchtspiele und erklärte, dass man absolut nichts gegen den Weiterverkauf einzuwenden hat. Dennoch versuche man ein Produkt abzuliefern, das man nach dem ersten Durchspielen auch behalten möchte.


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Kommentare zu "The Witcher 3: Wild Hunt: CD Project RED über Raubkopierer, DRM und Gebrauchtspiele"

Tja einer der wenigen Firmen die es wirklich versteht sich auf seine Kunden einzulassen. Ich hoffe wirklich das die damit erfolgreich sind!