Miles Tost, seines Zeichens Level-Designer beim polnischen Studio CD Projekt Red und maßgeblich an The Witcher 3: Wild Hunt beteiligt, hat in einem Interview ein wenig über das kommende Rollenspiel geplaudert. Dabei hat er einige interessante Details zur Story, dem Kampfsystem, der Monsterjagd-Questmechanik, sowie dem Open-World-Konzept des Titels verraten.

Dichte Story trotz offener Welt

In einem Gespräch mit Redbull betonte Tost noch einmal, dass man die Geschichte in The Witcher 3: Wild Hunt trotz des Open-World-Ansatzes nicht vernachlässigen und sogar noch stärker in den Vordergrund rücken will.

„Es macht die ganze Erfahrung noch lebensechter. Geralt ist ein Hexer, ein reisender Monsterjäger,den man anheuern kann – es gibt nichts Spannenderes, als ihn sich in einer offenen Welt verlieren und ihn dabei ein Teil einer bedeutungsvollen und fesselnden Geschichte sein zu lassen.”

Diese beginnt kurz nach dem Ende von The Witcher 2: Assassins of Kings. “Nilfgaard greift die Königreiche des Nordens an. Der Monsterjäger Geralt ist nun von dem politischen Griff aus den vorangegangenen Kapiteln gelöst und kann alles tun, was er will. Schließlich ist er ein Hexer”, erklärt Tost und merkt an, dass man nicht unbedingt die alten Teile kennen muss, um der Geschichte von The Witcher 3: Wild Hunt folgen zu können. “Wir werden auf jeden Fall etwas Besonderes für die Spieler vorbereiten, die mehr über die Handlung der vorherigen Teile erfahren wollen.“

Kampfsystem und Monsterjagd-Questmechanik

Im Verlauf des Interviews ging der Macher auch auf die Neuerungen beim Kampfsystem ein und verriet, dass es diesmal etwas mehr sein wird, als Geralt nur auf die Gegner mit Magie oder Schwert eindreschen zu lassen. Die Auseinandersetzungen sollen viel taktischer ausfallen und weniger auf schlagen und wegrollen, sondern mehr auf ausweichen und parieren setzen.

Die Neuerungen werden auch in der neuen Monsterjagd-Questmechanik reflektiert. Um die Gegner einschätzen zu können, wird man ihre Verhaltensweisen studieren müssen. Etwas, was mehr dem Beruf eines Hexers entspricht. “Da gibt es Monster in dieser Welt, die Geralt beauftragt wird, zu töten. Man kann auch ohne Auftrag über sie stolpern. Sie zu besiegen ist jedoch sehr schwierig und erfordert viel Vorbereitung“, sagte Tost.

“Geralts Hör- und zu Sehfähigkeiten steigen, wenn er seine Sinne benutzt. Zunächst einmal muss man das Monster also ausfindig machen und feststellen, welche Art Kreatur das ist. Dann kombiniert man verschiedene Mixturen und Öle, die einem im Kampf Helfen und schließlich muss man ihn noch erledigen”, so der Entwickler.


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