Was in vielen aktuellen Spielen längst zum festen Teil der Spielerfahrung gehört, wird in der Zelda-Reihe auch weiterhin durch Abwesenheit glänzen – der Mehrspieler-Modus. Wie der Zelda-Produzent Eiji Aonuma im Rahmen eines umfangreichen Interviews verriet, kann er sich nach wie vor nur einen Link im Spiel vorstellen. Ganz auf die Mehrspieler-Elemente will man allerdings nicht verzichten.

“Genaugenommen ist der Multiplayer eine große Hürde für mich, etwas, was mich für eine lange Zeit plagte”, sagte der Macher im Gespräch mit dem britischen Magazin Wired. Die Vorstellung von mehreren Links, die sich in einem und demselben Spiel tummeln, scheint dem Entwickler-Guru nicht zu behagen. “Ich glaube immer noch an den einen Link. Die Ein-Link-Philosophie funktioniert für Zelda”, erklärte Aonuma.

Wie der Altmeister jedoch betont, gibt es noch andere Wege, ein Mehrspieler-Erlebnis in Zelda zu integrieren. Dabei verweist er auf das neue “Tingle Bottle”-Feature, das es den Spielern in The Legend of Zelda: The Wind Waker HD ermöglicht, über die Flaschenpost miteinander zu kommunizieren.

“Sie können nicht direkt in deinem Gebiet erscheinen, aber du weißt von ihrer Anwesenheit durch die Nachrichten, die sie hinterlassen”, so der Entwickler. “Sie teilen ihre Erfahrungen, Dinge, die sie durch ihre Erforschungen entdeckt haben und so kann man ihre Präsenz fühlen, ohne das sie physisch anwesend wären. Das ist eine Art von Multiplayer, wenn man darüber nachdenkt. Mit dem neuen Zelda auf der Wii U bringen wir neue Ideen ein, die uns noch immer das Ein-Link-Konzept erlauben, aber es ist die gleiche Art vom Multiplayer.”


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