Im Rahmen eines umfangreichen Interviews hat sich der japanische Entwickler-Guru Shinji Mikami ein weiteres Mal zu seiner Vision hinsichtlich des kommenden Survival-Horror-Titels The Evil Within geäußert. Der Erfinder der populären Horror-Spielreihe Resident Evil betonte erneut, dass er mit seinem neuesten Werk nicht das actionverwöhnte Call of Duty-Publikum bedienen werde.

Wer eher auf actionreiche Gefechte und rasante Kämpfe steht, wird mit dem neuen Werk von Shinji Mikami vielleicht wenig anfangen können. Nachdem die Resident Evil-Reihe immer mehr an Identität verlor und mit jedem neuen Ableger mehr in das Action-Genre abdriftete, entschloss sich der Macher, seiner Schöpfung den Rücken zu kehren und einen klassischen Survival-Horror-Titel auf die Beine zu stellen.

In einem Gespräch mit dem offiziellen Xbox-Magazin betonte Mikami erneut, dass er mit The Evil Within nicht die Call of Duty-Spieler anlocken möchte, sondern stattdessen auf surrealen Horror und ein langsames Tempo setzt. So wird die Auswahl der Waffen in The Evil Within eher traditionell ausfallen und auch die Bewegungen der Charaktere sollen, ähnlich wie in den ersten Resident Evil-Ablegern, eingeschränkt sein. Die Möglichkeit im Spiel, Fallen aufzustellen und diese zu entschärfen, soll zudem für eine taktische Komponente sorgen. Auch der Schleichfaktor spielt eine entscheidende Rolle, wenn man den Horror überleben möchte.

Mit seiner neuen Schöpfung möchte Mikami das eingestaubte Survival-Genre wiederbeleben und in die Moderne transferieren. In The Evil Within soll sich der Spieler stets fragen, ob das, was er sieht, tatsächlich real ist. „Es ist eines der interessantesten Dinge im Spiel“, so der Macher. Das komplette Interview mit dem Entwickler kannst du auf der OXM-Webseite durchlesen.


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