Kampf gegen Monster in The Elder Scrolls OnlineDer Countdown zur Beta von The Elder Scrolls Online läuft, Ende März sollen die ersten Einladungen verschickt werden. In der Testphase müssen sich dann nicht nur die eigentlichen Features des Spiels sondern auch die zugrunde liegende Technik beweisen. In einem Interview sprach Technical Director Dan Dunham nun u.a. über den zum Einsatz kommenden Megaserver, die Spiel-Engine und die Systemvoraussetzungen.

Mega-Server und die Bewahrung des Wir-Gefühls

Wie wir bereits in der Vergangenheit berichteten, wird The Elder Scrolls Online auf eine Megaserver-Technologie setzen, die alle Spieler unter einem Dach vereint. Dabei wird es sich nicht um einen riesigen Server handeln, den Entwickler ist es vielmehr gelungen, die verschiedenen Server zu vernetzen, sodass z.B. problemlos mit Freunden zusammengespielt werden kann.

Bei der Planung dieser Technologie habe sich das Team laut Dunham Fragen gestellt wie „Wie kann man neue Leute treffen und nicht nur einen Strom anonymer Gesicher vor sich sehen“ oder „Wie kann man in einem so großen Spiel das Wir-Gefühl bewahren“.

Für Spieler seien dies sehr wichtige Fragen und er könne es kaum erwarten, bis diese einige der implementierten Lösungen erleben würden. „Wir haben uns darauf konzentriert, euch dabei zu helfen, eure eigenen Communitys zu stärken und in dieser Welt neue Freunde zu finden“, so Dunham weiter.

Engine und Systemvoraussetzungen

Bereits kurz nach der offiziellen Ankündigung von The Elder Scrolls Online bestätigte Game Director Matt Firor im Mai 2012, dass für das MMORPG eine eigens entwickelte Engine zum Einsatz komme. Im Interview darauf angesprochen erklärte Dunham, dass man einzelne Teile als Bausteine dafür lizenziert habe. Um sicherzustellen, dass man das Spiel in den nächsten Jahren weiterentwickeln und unterstützen könne, habe das Entwickler-Team den Kern der Engine in den letzten Jahren jedoch zusammen entwickelt.

Auf der Client-Seite sei dabei das Hauptziel gewesen, eine Engine zu erstellen, sie sowohl beim Solo-Erkunden eines Dungeons als auch bei Kämpfen mit hunderten Charakteren auf dem Bildschirm großartig laufe.

Weiterhin betont Dunham, dass es dem Team von Anfang an wichtig gewesen sei, dass The Elder Scrolls Online auf fast allen akzeptablen PCs und Macs laufe. Natürlich sehe das Spiel darauf nicht aus wie auf High-End-Geräten, aber man könne es problemlos spielen und dabei Spaß haben.

„Wir wollen, dass jeder das Spiel erleben kann, selbst auf einem Laptop. Auf alten Systemen unterstützen wir immer noch DX9 für Windows XP“, so Dunham weiter. Auf Windows Vista, 7 und 8 biete man jedoch auch einen kompletten DX11-Renderer. Das komplette Interview mit Dan Dunham kannst du bei Tamriel Foundry lesen!

» Diskussionsbedarf? Dann schau auf jeden Fall in unserem The Elder Scrolls Online-Forum vorbei!


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche

Kommentare zu "The Elder Scrolls Online: Mega-Server, Engine und Co. – Technical Director Dan Dunham im Interview"

Ich hätte auch nichts gegen einen einzelnen Megaserver. Bei EVE klappt das super und die Spieler sind alles andere als gesichtslos. Nach einer Zeit erkennt man die meisten Spieler wieder, sei es durch das Handeln, durch PVE oder so gar PVP. Natürlich dauert das ein bisschen, aber es funktioniert.

Dass die Engine 100er von Spieler darstellen kann möchte ich stark hoffen. Ich habe in den letzten Jahren genug Spiele gesehen die so was nicht bewerkstelligen konnten. Sei es weil die Engine dafür nicht geschaffen war (Aion), die Server das nicht packten (Warhammer), oder die Spieler einfach ausgeblendet wurden (Rift, Guild Wars2).
Ich meine alte Spiele wie z.B Lineage 2 haben es geschafft 1000 von Spielern auf den Bildschirm zu zaubern, ohne dass die Rechner oder sich irgendwas anderes verabschiedet haben. Lineage2 hatte dafür eigens sogar eine Massenschlacht Option wo die Grafik dann runtergedreht wurde, wenn es zu viel war.

DX11 ist schon mal eine tolle Sache, bin mal gespannt wie das dann in Bewegung und fertig aussieht.