Feuriger Kampf in The Elder Scrolls OnlineIm Rahmen des Studio-Besuches bei ZeniMax Online Studios konnte der Buffed-Redakteur Oliver Haake nicht nur The Elder Scrolls Online probezocken, sondern entlockte auch Lead Gameplay Designer Nick Konkle einige neue Infos zum kommenden Online-Rollenspiel. Dabei standen die Themen Kampfsystem, Dungeons und die Balance von Gruppenspiel und PvP im Vordergrund.

Dynamisches Kampfsystem

Zu Beginn des Interviews äußert sich Konkle zu der Entscheidung von ZeniMax, bei den Kämpfen auf die klassischen Elemente zu verzichten und stattdessen ein aktives Kampfsystem zu entwerfen. So passe laut Konkle diesse System einfach besser zum Elder Scrolls-Universum und man wollte ein Kampfsystem designen, welches sich an das System der Einzelspieler-Titel anlehnt.

Taktik und Instinkt sind ein wichtiger Teil des neuen Kampfsystems. Knopf drücken und die Abklingzeit abwarten war in den früheren Ära zwar unterhaltsam, aber es macht mehr Spaß, Fähigkeiten dann einsetzen zu können, wenn man es möchte, erklärt der Game Designer.

Sorgen, das aktive Kampfsystem könnte erhöhtes Traffic verursachen, machen sich die Entwickler nicht. Das Spiel befinde sich seit rund fünf Jahren in der Entwicklung und die Technik habe sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, was auch gewisse Vorteile für ein Action-orientierten Kampfsystem mit sich bringt.

The Elder Scrolls Online: Flammenspeiendes Monster

Die richtige Taktik und ein geschickter Einsatz der Fähigkeiten sind der Schlüssel zum Erfolg, um gegen die zahlreichen Monstergruppen im Spiel bestehen zu können…

Konkle lobt das Entwicklerteam, welches es seiner Aussage nach geschafft hat, das Spiel so zu optimieren, dass auch große Massenschlachten mit 500 Teilnehmern und mehr flüssig ablaufen. Dies ermögliche es den Entwicklern auch, einen Megaserver zu betreiben, statt den Spielern nur viele kleine Server, wie bei anderen MMOs üblich, zur Verfügung zu stellen.

Auf die Frage hin wie das dynamische Kampfsystem mit den Boss-Mechaniken zusammenarbeite, erklärte der Lead Gameplay Designer, dass The Elder Scrolls Online mit einer anderen Art von Boss-Kämpfen aufwarten werde. Diese werden weitaus bewegungsorientierter und taktischer ausfallen als herkömmliche Boss-Mechaniken es erlauben, was die Spieler auch vor neue Herausforderungen stellen wird.

Mehr Rollenspiel im MMO

Spiele wie Guild Wars 2 oder Star Wars: The Old Republic betrachtet der Entwickler nicht als Konkurrenz, da das Ziel, ein MMO mit echten Rollenspiel-Tugenden zu bereichern, diesen Entwicklern ebenfalls wichtig ist. Man strebe mit Elder Scrolls Online an, ein Spiel zu entwickeln, welches sowohl spannende Kämpfe, als auch tiefgründige Geschichten und clevere Monster beinhaltet und damit die besten Rollenspielerfahrungen in einem MMORPG vereint.

Neben bereits bekannten Details zur Klassenerstellung sprach Konkle auch über die Vielfalt der Monster im Spiel. So wird The Elder Scrolls Online von zahlreichen Gegnern besiedelt, welche stets unterschiedlich agieren und die Spieler taktisch immer aufs neue Herausfordern werden. Dazu gehört eine clevere KI, welche die Monster mit fiesen Taktiken ausstattet und diese auch mit anderen Monstern arbeiten lässt, um den Spieler zu besiegen.


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Kommentare zu "The Elder Scrolls Online: PvP-Balance, Kampf und Dungeons – Interview mit Nick Konkle"

Wow das hört sich alles sehr interessant an. Ich wusste gar nicht das sich das Spiel schon 5 Jahre in der Entwicklung befindet.

Zu den PVE kämpfen,hach ich weiß nicht, es hört sich definitiv geil an aber Gerade bei GW2 bin ich manchmal nicht ganz so überzeugt von. Klar die Entwickler meinten es soll ja doch ein bisschen anders laufen mit den Kampf aber ich frage mich ob die KI wirklich so gut ist das es auch seine Möglichkeiten Sinnvoll nutzt! Gerade da sehe ich später vielleicht ein Problem darin. Man stelle sich vor der Gegner läuft weg und man rennt ihn 10 Minuten hinterher und es passiert dabei genau gar nichts.

Bei den PVP Kämpfen bin ich auch etwas skeptisch das Balance nur auf Reaktion und gegen Reaktion zu schieben uhh ha ich weiß nicht ob das zum Erfolg führt. Klar macht das ganze einfach,wie du wirst vom Schurken gepwnt na dann musst du mal richtig reagieren xD

Offene Dungeons: Nette Idee fühlt sich wieder nach einen richtigen MMO an und auch das mit der Ignore Liste ist gut gemacht. Ob das dann später alles so laufen wird wie man es sich erhofft ist finde ich momentan sehr schwer abzuschätzen man weiß einfach nicht wie bestimmte Leute ticken.

warum muss es denn immer Einheitsbrei sein, die Ideen seitens der Entwickler finde ich persönlich super. der PVE-Teil hört sehr interessant an, vom PVP mal ganz zu schweigen. Die Spieler die schwarz sehen sollen doch einfach andere games zocken. Solche Leute machen sowieso alles kaputt (meine das ewige genörgel). Liebt es oder findet es doof, aber Elder Scrolls online wird der Hammer.