In einem Gespräch mit dem Online-Portal Gamespot hat Ubisofts Game Director Ryan Barnard über die “heilige Dreifaltigkeit” (Heilung, Tank, Schaden) bei den Klassen in einem typischen Rollenspiel gesprochen und ging dabei auch auf das Klassensystem von The Division ein. Zudem verriet er auch, wie man den Story-Fortschritt im Spiel erleben wird.

Ausgewogene Gruppen werden belohnt

Laut Barnard wird auch The Division auf das typische Konzept aus Heilung, Tank und Schaden setzen. So soll es im Spiel einige Inhalte geben, welche die Teams an die Grenzen ihrer Fähigkeiten bringen werden und um diese zu bewältigen wird jeder Spieler die Möglichkeiten seiner Rolle vollends ausschöpfen müssen. “Wir wollen das wirklich unterstützen”, so der Macher.

Zwingen will man die Spieler dazu allerdings nicht. Wer also möchte, kann auch ein Team aus ähnlich ausgerichteten Charakteren bilden, doch die Mühe, eine ausbalancierte Gruppe auf die Beine zu stellen, soll sich laut dem Entwickler auszahlen. „Wir wollen auch Herausforderungen bieten, die nicht unbedingt ein ausgeglichenes Team benötigen, aber die Spieler für die Zusammenstellung einer Gruppe, in der unterschiedliche Rollen vertreten sind, belohnen.“

Schwierigkeitsgrad und Aggro-Management

Natürlich werden die Spieler auch in der Lage sein, sich auf der Karte eigenen Abenteuern zu widmen, während sie sich noch in einer Gruppe befinden. Davon rät der Entwickler allerdings ab, denn man will in The Division den Content je nach Gruppenstärke skalieren. Man würde also in diesem Fall alleine auf Gegner treffen, die eigentlich für die komplette Gruppe bestimmt sind. Auf diese Weise versuche man die Spieler dazu zu bewegen, als Gruppe zusammenzubleiben.

Da der Kampf im Spiel auf der oben erwähnten “heiligen Dreifaltigkeit” basieren wird, werden natürlich auch verschiedene Fähigkeiten erlernbar sein, welche die Aufmerksamkeit des Gegners entweder auf den eigenen Charakter ziehen oder diese von ihm ablenken. Selbst die Spieler, die via Begleiter-App oder Tablet das Team mit einer Drohne unterstützen, werden bei diesem Bedrohungssystem nicht außen vor bleiben und müssen es im Kampf ebenfalls berücksichtigen.

Story-Fortschritt im Spiel

Ein typisches Quest-System, bei dem der Spieler von einem Questgeber erklärt bekommt, wohin er als nächstes gehen muss und so die Geschichte geradlinig Stück für Stück erlebt, wird es in The Division nicht geben. „Wir haben Inhalte, über die man stolpert, wenn man die Karte öffnet und sie auswählt, allerdings ermutigen wir die Spieler auch dazu, Orte zu entdecken, die erzählerisch relevant sind”, sagte der Macher.

Um dafür zu sorgen, dass alle Spieler die Geschichte in logischer Reihenfolge erleben, wird es im fertigen Spiel Meilensteine geben, die jeder Mitglied einer Gruppe erlebt haben muss, um weiter in der Geschichte voranschreiten zu können. Der Gruppenfortschritt wird sich dabei am Story-Fortschritt des Gruppenanführers orientieren. Einige Fortschritte im Spiel werden auch visuell in der Umgebung sichtbar sein. Erobert man also ein Krankenhaus und baut es weiter aus, werden auch die Leichen von den Straßen in der Umgebung verschwinden.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche