David Polfeldt, seines Zeichens Managing Director von Ubisoft Massive und aktuell in die Entstehung von The Division involviert, hat sich in einem aktuellen Interview zum Thema Free2Play-Spiele geäußert. Wie der Macher dabei anmerkte, befürchtet er, dass die kurzen, aber kostenlosen Spiele eines Tages die umfangreichen und kostspieligen Blockbuster verdrängen könnten.

Gegenüber Gamesindustry sagte Polfeldt, dass ihn die aktuelle Entwicklung innerhalb der Branche, immer kürzere, aber dafür kostenlose oder mit einem Free2Play-Modell ausgestattete Spiele zu produzieren, mit Sorge erfülle, da dies eines Tages das Ende der umfangreichen, epischen und teuer produzierten Triple-A-Titel bedeuten könne.

“Als Spieler habe ich eine Todesangst davor, denn ich liebe Blockbuster-Spiele. Ich liebe große, lange, epische Titel, die meine Aufmerksamkeit über einen langen Zeitraum für sich beanspruchen. Ich liebe Spiele, die von anderen Menschen gemacht werden, weshalb ich wirklich Angst davor habe, dass sich das alles ändert.

“Es entwickelt sich alles hin zu kleinen Spielen. Sie werden alle kostenlos sein. Und das ist für mich etwas völlig anderes. Ich sehe nicht, wie das mein Bedürfnis nach einer epischen Spielerfahrung befriedigen könnte”, so der Macher.

Damit dürfte ein Free2Play-Modell für The Division wohl nicht in Frage kommen. Hierzulande wird das Online-Rollenspiel voraussichtlich im kommenden Jahr für PC, Xbox One und die PlayStation 4 im Handel erscheinen.


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