Ubisofts sich derzeit in der Entwicklung befindendes Online-Rollenspiel Tom Clancy’s The Division scheint regelmäßig für Schlagzeilen zu sorgen. Nachdem bereits bekannt wurde, dass die auf der E3 2013 gezeigten Szenen nur eine Demo ohne ein Spiel dahinter zeigten und man eigentlich noch ganz am Anfang der Entwicklung steht, ist nun auch die Grafik des Spiels an der Reihe.

Die alberne PR-Masche der Publisher

Diese soll, so ein vermeintlicher Insider gegenüber dem Online-Portal What if Gaming, angeblich bereits heruntergeschraubt worden sein. Die auf der diesjährigen E3 präsentierten Szenen entsprechen demnach also nicht mehr den Tatsachen. Grund für das Downgrade sei der Druck seitens Ubisoft auf die Entwickler, man solle doch sicherstellen, dass die Next-Gen-Versionen grafisch nicht hinter der PC-Version stehen, um nicht bei den Spielern den Eindruck entstehen zu lassen, dass die Xbox One und PlayStation 4 technisch dem PC hinterher hinken.

Der Insider merkte auch an, dass Ubisofts Aussage, man habe einige grafische Dinge bei Watch_Dogs nur aus Stabilitätsgründen abgeschaltet, nicht ganz der Wahrheit entspreche. Und da er wisse, dass spätestens mit dem nahenden Launch von The Division die Spieler auch hier das grafische Downgrade bemerken würden, wolle er klarstellen, dass nicht ausschließlich Stabilitäts-, sondern auch PR-Gründe hinter diesem Schritt stecken. Das Spiel sehe zwar nach wie vor gut aus, aber eben nicht mehr so, wie während der ersten Vorführung.

Die Publisher sollten endlich mit offenen Karten spielen!

„Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass meine Kollegen, die Publisher und jede Menge anderer Leute, die falsche Versprechungen machen und Präsentationen abhalten, welche einen Hype erzeugen, dem man nie gerecht werden kann, endlich aufhören, diese Dinge zu tun. Ich möchte eigentlich eine Branche sehen, die vorankommt und nicht so von sich eingenommen ist, dass sie zu viel verspricht und zu wenig liefert“, so der Insider.

Wie er jedoch anmerkt, wird man solche wahrheitsgetreue Aussagen seitens eines Publishers wohl nicht zu hören bekommen, allein, weil Nachrichten über Dinge, die hier und da gestrichen wurden, einfach keine gute PR darstellen.


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