Dämmerung bei The Elder Scrolls OnlineNach der E3 wurde es etwas ruhiger um The Elder Scrolls Online, das 2013 für PC und Mac erscheinen soll. Nun gibt es jedoch ein neues Interview mit Game Director Matt Firor, der darin u.a. über Bedenken von Fans gegenüber dem MMO, die Zielgruppe, das Geschäftsmodell und die Konkurrenz sprach.

Nächstes Jahr soll The Elder Scrolls Online erscheinen. Die Ankündigung im Mai diesen Jahres sorgte unter Elder Scrolls-Fans jedoch für kontroverse Diskussionen. Elder Scrolls habe immer für packende Singleplayer-Spiele gestanden, wie könne man daraus nun ein Online-Game machen? Firor betonte im Interview bezüglich dieser Thematik, das man das Franchise online bringe und nicht das Singleplayer-Spiel. Die Singleplayer-Spiele würden nach wie vor Singleplayer-Spiele bleiben. Alle Bedenken der Community seien jedoch absolut berechtigt, bis diese das MMO tatsächlich gesehen und gespielt hätte.

Auf die Frage, welche Zielgruppe das MMO ansprechen solle, erklärte Firor, man wolle einfach ein gutes Spiel machen. Leute, die Elder Scrolls-Spiele mögen würden, würden es wahrscheinlich ausprobieren wollen, ebenso wie Spieler, die andere MMOs wie SWTOR oder WoW spielen. Wenn TESO also kein gutes Spiel sei, würde es auch niemand spielen wollen. In erster Linie wolle man also sichergehen, dass das MMO fesselnd sei und Spaß mache.

Nach wie vor steht nicht fest, auf welches Bezahlmodell ZeniMax bei The Elder Scrolls Online setzen wird. Dementsprechend kam diese Frage auch im aktuellen Interview wieder auf, Firor reagierte darauf jedoch ausweichend. „Wir sprechen über Geschäftsmodelle derzeit noch nicht und arbeiten immer noch daran“, so Firor. Es gebe Teile eines MMOs, über die Leute nie sprechen würden, wie z.B. den Kundendienst, die Plattform oder Netzwerk-Erwägungen. Diese seien alle mit dem Geschäftsmodell verknüpft, über das man später sprechen werde.

Auch auf die Konkurrenz, in erster Linie natürlich World of Warcraft, ging Firor im Interview ein. Auf die Frage, ob er Bedenken habe, ein MMO für das High Fantasy-Genre zu entwickeln, das nach wie vor von World of Warcraft dominiert werde, erklärte der Game Director, dass alle Ängste nach dem Erfolg von Skyrim ausradiert worden seien. Dies habe gezeigt, dass die Marke – Fantasy oder nicht – riesig und sehr populär sei. Sie sei perfekt für ein MMO und er mache sich daher keine Sorgen. Das komplette Interview mit Firor kannst du bei GamesIndustry lesen.

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Kommentare zu "TES Online: Zielgruppe, Bezahlmodell und Co. – Interview mit Matt Firor"

Ich glaube immer noch nicht das man sich keinen Kopf über das Bezahlmodell gemacht hat. Tippe mal einfach das es monatliche Kosten haben wird aber man momentan darüber nicht reden will, weil man wegen irgend was Angst hat.