Sieg bei The Elder Scrolls OnlineWie die meisten Elder Scrolls-Fans bereits wissen, arbeitet Zenimax Online seit längerer Zeit an The Elder Scrolls Online, dem MMORPG-Ableger der erfolgreichen Rollenspielserie. Buffed-Redakteur Oliver Haake hat den heiligen Hallen von Bethesda in Baltimore einen Besuch abgestattet und eine Menge neuer Infos mitgebracht. Unter anderem erfährt man einige Details zum Kampfsystem und der geplanten Serverstruktur des Online-Rollenspiels.

Komplett neue Engine

Zu Beginn des Videos erzählt Oliver Haake auch etwas zu der Engine des Spiels. So sind die Befürchtungen vieler Fans, Bethesda würde für sein Online-Ableger auf die Hero-Engine (SWTOR) zurückgreifen, grundlos. Die Hero-Engine diente tatsächlich am Anfang noch dazu, einen ersten Prototypen des Online-Rollenspiels zu erstellen, da diese kostenlos und sofort verfügbar war. Mittlerweile basiert die Entwicklung jedoch auf einer komplett eigens für das Spiel programmierten Engine aus dem Hause Bethesda. „Das ist komplett neue das Ding, das hat noch nicht mal einen richtigen Namen“, so Haake.

Auch zu den Vorwürfen, die seit der E3 seitens Fans aufkamen, The Elder Scrolls Online wäre zu bunt wurden, die Entwickler befragt. Diese bedauern mittlerweile, dass sie die Bilder überhaupt gezeigt haben, da die Spieler von heute die Gegenden eher mit denen aus Skyrim vergleichen. Diese farbenfrohe Gegenden haben jedoch bereits seit Daggerfall Bestand in der Welt von Elder Scrolls und die Gegenden wie Hammerfall und High Rock orientieren sich eher an hellen Gegenden wie Cyrodiil (die Hauptprovinz von Tamriel).

Aktives Kampfsystem

Im Rahmen seines Besuch durfte der Redakteur Oliver Haake auch zwei verschiedene Klassen aus dem kommenden MMORPG anspielen: Templar und Dragon Knight konnten in der Praxis getestet werden und lieferten einige neue Erkenntnisse zu dem ins Spiel integrierten Kampfsystem.

So bezeichnet Haake es als ein „Zwischending“ zwischen TERA und Guild Wars 2. Der Spieler muss seine Feinde nicht mehr anklicken, diese jedoch mit dem Steuerkreuz ins Visier nehmen, um seine Fähigkeiten anwenden zu können. Die Farbe des Steuerkreuzes signalisiert dabei, ob der Spieler nahe genug an dem Feind dran ist, um seine Angriffe ausführen zu können. Von der Geschwindigkeit soll das Kampfsystem aus Elder Scrolls Online nicht ganz mit dem aus TERA mithalten, was aber laut Haake kein Problem darstellt, da es sich so erheblich taktischer anfühle.

Neben Grundangriffen und aktivem Blocksystem sind auch kanalisierende Spezialattacken und Fähigkeiten zur Gegner-Kontrolle möglich. So hat die beim Besuch angespielte Klasse des Dragon Knights einen Darth Vader-ähnlichen Würgegriff im Repertoire, mit dem sie die Fernkämpfer an sich heranziehen kann.

Klassen, Fähigkeiten und Ressourcen

Das klassische 3-Säulen-Aggro-System (Krieger, Heiler, Schadensverursacher) aus älteren MMOs will Bethesda nach eigener Aussage möglichst vermeiden. Es ist allerdings unklar, wie man das Durcheinander, das oft in MMORGs wie Guild Wars 2 in den Dungeons entsteht, ohne dieses feste System vermeiden möchte.

Auch auf das Ressourcen-System wird bei der Entwicklung viel Wert gelegt. Neben dem bereits bekannten Magica wird auch die eigene Ausdauer eine große Rolle spielen. So werden die Spieler versuchen müssen, diese Ressourcen während eines Kampfes geschickt zu managen, um den Kampf erfolgreich zu bestreiten.

Drei Charaktere in The Elder Scrolls Online

Trotz fester Klassen soll Elder Scrolls Online mit einer freien Charaktergestaltung punkten. Ein klassischer Krieger ist genau so möglich, wie ein Kampfmagier…

Die Gegner in Elder Scroll Online werden ebenso wie die Spieler über verschiedene Spezialtaktiken verfügen. So überladen manche Gegner ihre Verbündete durch den Einsatz bestimmter Fähigkeiten, so dass diese schneller und stärker agieren können. Das dürfte dem Kampf im Spiel eine anspruchsvolle Note verleihen.

Charaktergestaltung

Trotz fester Klassenausrichtungen soll The Elder Scrolls Online dem Spieler dennoch ermöglichen, seine Charaktere frei zu gestalten. Dabei fungiert die Klassenausrichtung zunächst einmal nur als ein Ausgangspunkt. Ob der gewählte Krieger im Verlauf seiner Karriere zum Kampfmagier mit einem Schwert und einer Plattenrüstung wird, entscheidet aber immer noch der Spieler selbst. Die Talente der Klassen sind daher so aufgebaut, dass eine flexible Klassengestaltung möglich bleibt.

EVE Online als Vorbild

Was das Server-System anbelangt, so orientiert sich Bethesda an CCPs Eve Online. Angedacht ist ein Mega-Server, der alle Elder Scrolls-Spieler unter einem Dach vereint. Noch wird überlegt, ob man nicht jeweils einen Mega-Server für die amerikanischen und europäischen Spieler eröffnet, endgültig entschieden ist das jedoch noch nicht. So oder so, am Ende kann man sich auf ein Zusammenspiel mit Millionen von Spielern in der gleichen Welt freuen.

Das komplette Video kannst du dir bei Buffed.de anschauen. Weitere Infos erhältst du zu The Elder Scrolls Online gibt es bei uns auf ElderScrollsBote.de!


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