Feuriger Kampf in The Elder Scrolls OnlineOnlineWelten hatte die Chance, ein Interview mit PvP-Designer Brian Wheeler zu führen und ihm einige neue und spannende Details zum Endgame und den Kämpfen in The Elder Scrolls Online zu entlocken. Der Name Brian Wheeler dürfte vor allem die Veteranen von Dark Age of Camelot aufhorchen lassen, war dieser doch an der Seite von Designer und Produzenten Matt Firor maßgeblich für den PvP-Part des Kultspiels verantwortlich.

Alles eine Frage der Balance

Zu Beginn des Interviews geht Wheeler auf die Frage des Balancing ein und erklärt, wie die Entwickler dieses Problem umgehen wollen. So werden Spieler, die bereits mit Level 10 ins PvP einsteigen, zwar vorübergehend auf Level 50 gehoben, jedoch bekommen sie keine neue Fähigkeiten, außer denen, die sie bereits mit Level 10 besitzen. Lediglich der Schaden und die Lebenspunkte des Charakters werden dabei angepasst.

Damit möchte man die Leistung der Level 50er Charaktere nicht schmälern und verhindern, dass ein angehobener Level 10 Charakter einen richtigen High-Level-Spieler all zu leicht ausschaltet. Selbstverständlich soll es auch den Einsatz von Belagerungswaffen geben. Mit diesen lassen sich die Mauern einreißen, um gegnerische Festungen zu Fall zu bringen.

Durch Nutzung einer Schnellreise-Station oder durch das Ansprechen von einem Rekrutier-Offizier werden die Spieler einer Kampagne zugewiesen, die eine instanzierte Version des Schlachtfelds darstellt. Es wird also nicht möglich sein, aus Versehen ein PvP-Gebiet zu betreten und unerwartet von einem Spieler getötet zu werden.

Warteschlangen adieu

Warteschlangen will man laut Wheeler tunlichst vermeiden. Zu diesem Zweck sind die einzelnen Kampagnen auf eine bestimmte Anzahl von Spielern limitiert. Die Anzahl ist jedoch flexibel, so das das ein Spieler trotzdem noch den Server betreten kann, wenn seine Freunde bereits drin sind. Komplette Gruppen werden aber ganz neuen Instanzen zugewiesen, so dass die Stabilität und die Performance beim Spielen gewährleistet werden.

Drei Charaktere in The Elder Scrolls Online

Durch den Mega-Server will der Entwickler Warteschlangen vermeiden…

Eine große Hilfe soll dabei die Mega-Server-Technologie sein, die für The Elder Scrolls Online eingesetzt wird. Die Spieler sind nicht an eine Allianz gebunden und dürfen mehrere Charaktere verschiedener Allianzen auf ihrem Account besitzen.

Sollte eine der drei Allianzen keine Spieler mehr in die laufenden Kampagne aufnehmen können, hat der Spieler somit die Möglichkeit, auf einen anderen Charakter zu wechseln und die gegnerische Seite zu unterstützen. Auf diese Weise können auch Spieler, die nicht in eine vollen Kampagne reinkommen, weil ihre Freunde gerade nicht online sind, trotzdem an der Schlacht teilnehmen, ohne Warteschlangen in Kauf nehmen zu müssen.

Questen in PvP

Wie Wheeler erklärt, werden die PvP-Gebiete auch Quests und Dungeons beinhalten. Diese sind an keine Allianz gebunden und dürfen von jedem Spieler absolviert werden. Es besteht gar die Möglichkeit, gemeinsam mit den Spielern der gegnerischen Allianz einen Monster zu bewältigen, sofern man sich nicht gegenseitig angreift und vorsichtig mit den Flächenangriffen umgeht. Die Belohnung wird dabei beiden Spielern gleichermaßen zugeteilt.

Sämtliche Questgeber sind ebenfalls nicht an eine Allianz gebunden. Ein Spieler kann somit Aufgaben von jedem NPC annehmen, den er findet. Die einzigen allianzspezifischen NPCs werden die Bürger von Cyrodiil sein. Diese werden versuchen, zerstörte Gebiete wieder aufzubauen, vergeben jedoch keine Aufgaben an die Spieler.


PS: Folge uns auf Twitter oder abonniere unseren RSS Feed, um nichts zu verpassen!


Verwandte Preisvergleiche