Deutsche Telekom - LogoIm vergangenen Monat gab die Telekom ihre Pläne zur Abschaffung der Flatrate sowie die Einführung volumenbegrenzter Tarife bekannt und brachte damit nicht nur die eigenen Kunden, sondern auch gleich die halbe IT-Branche gegen sich auf. Nach einer Petition mit über 175.000 Unterschriften soll nun am 16. Mai 2013 auch eine Demonstration gegen die Pläne des Konzerns folgen.

Der scheinbar nicht enden wollende Shitstorm, der sich seit der Ankündigung über die Telekom ergossen hat, soll bald in einer Demonstration münden. Bis zum 16. Mai 2013 hat das Unternehmen noch Zeit, die von der Verbraucherschutzzentrale NRW geforderte Unterlassungserklärung abzugeben. Kommt der Konzern dieser Forderung nicht nach, wird die Sache vor Gericht entschieden.

Am besagten Datum sind einige Proteste gegen die Pläne des Internet-Anbieters geplant. Unterstützt wird die Demo von den Aktivisten der Gruppe “Anonymous”, dem Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung, dem Chaos Computer Club Düsseldorf, dem Verein “Digitale Gesellschaft”, der AK Vorrat Ortsgruppe Köln/Bonn, Netzpolitik.org und der Piratenpartei Deutschland. Die Proteste sollen um 16 Uhr vor der Lanxess Arena am Willi-Brandt-Platz 2 in Köln stattfinden.

Nach der massiven Kritik seitens Verbrauchern, IT-Experten und Fachanwälte hat sich Telekom-Chef René Obermann zu Wort gemeldet und angekündigt, dass man die Flatrate-Angebote entgegen vorheriger Ankündigungen doch weiterhin anbieten werde, allerdings zu einem deutlich höheren Preis. Dabei hat der Konzern offenbar einen Preisaufschlag von 10 bis 20 Euro im Sinn. Die Umstellung auf die volumenbegrenzte Tarife soll laut Obermann frühestens im Jahre 2016 erfolgen.


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